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„So wohnt die Region“: Einblicke in besondere Wohnformen in Heilbronn und Hohenlohe

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In einer historischen Mühle, einem umgebauten Getreidesilo, einem christlichen Lebenszentrum oder hoch über der Bad Wimpfener Altstadt: In „So wohnt die Region“ werden ungewohnte Wohnformen vorgestellt.

Die Volontäre Klara Landes, Dennis Frank, Simon Bitsch und Anna-Linda Hahn (von links) stecken hinter "So wohnt die Region".
Die Volontäre Klara Landes, Dennis Frank, Simon Bitsch und Anna-Linda Hahn (von links) stecken hinter "So wohnt die Region".  Foto: Berger, Mario

Schwestern und Brüder in einer ordensähnlichen Gemeinschaft, ein Künstler mit seiner Familie, ein Architekt und eine Türmerin: Sie alle leben in der Region Heilbronn-Hohenlohe. Gemeinsam haben sie, dass sie nicht etwa in einem schlichten Einfamilienhaus, sondern mit dem besonderen Etwas wohnen. 

Die Volontärinnen und Volontäre der Heilbronner Stimme haben in ihrem Volo-Projekt diese Menschen besucht, sich in ihr Wohnzimmer oder ihre Küche gesetzt und nachgefragt: Wie ist es in einer alten Mühle zu leben? Was sind die Vorteile an der christlichen Gemeinschaft? Und was ist die größte Herausforderung, im Blauen Turm in Bad Wimpfen zu wohnen? 

Antworten gibt die Serie „So wohnt die Region“, zu der auf stimme.de die Serienteile und auf den Social-Media-Kanälen Videos zu jeder Wohnform erschienen sind.

„So wohnt die Region“: Atelier im Mahlhaus einer alten Mühle in Gemmingen     

In der Mühle Streichenberg bei Gemmingen lebt und arbeitet der Künstler Hinrich Zürn mit seiner Familie auf geschichtsträchtigem Boden. Aus der einstigen Mahlstätte, die seit Generationen in Familienbesitz ist, wurde ein Zuhause mit Atelier, Garten und Tieren.

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Zwischen alten Balken, hohen Atelierwänden und ländlicher Idylle verbindet Zürn Tradition mit Kreativität. Die Mühle ist heute Wohnort, Werkstatt und Inspirationsquelle zugleich – eine Oase im Kraichgau für Kunst, Familie und Natur.

Blauer Turm in Bad Wimpfen bei „So wohnt die Region“ – Türmerin lebt über Altstadt

Blanca Knodel lebt seit 29 Jahren im Blauen Turm in Bad Wimpfen. Sie ist die erste und einzige Türmerin in Deutschland und begrüßt als solche die Besucher des Wahrzeichens. Wer auf die Aussichtsplattform möchte, muss erst die 134 Treppenstufen erklimmen und an ihrer Mautstation vorbei.

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Als Ur-Wimpfenerin ist sie mit dem Turm großgeworden und sieht es als ihre Pflicht an, die Traditionen der Türmer fortzuführen. Auf ihren 53 Quadratmetern hat sie dabei alles, was sie zum Leben über den Dächern von Bad Wimpfen braucht.

Brüder und Schwestern wohnen im Lebenszentrum in Eppingen-Adelshofen in Gemeinschaft

27 Geschwister leben und arbeiten in Eppingen-Adelshofen in einer ordensähnlichen Gemeinschaft. Anders als bei vielen Klöstern und Orden üblich, wohnen hier evangelische Brüder und Schwestern. Im 2007 eingeweihten Wohnhaus gibt es deshalb Wohnflure für die sieben Männer und solche für die 20 Frauen.

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Das Leben in der Gemeinschaft bringt auch Herausforderungen mit sich. Doch die Vorteile überwiegen für Matthias Böker und Meike Walch. Beide haben sich dazu entschieden, hier auf Lebzeit zu wohnen und sich in den Dienst des Lebenszentrums zu stellen.

„So wohnt die Region“: Architekt in Künzelsau-Morsbach hat Getreidesilo umgebaut  

Als grauer, rauer, brutalistischer Betonklotz ragte ein altes Getreidesilo in Künzelsau-Morsbach in den Himmel. Bis Architekt und Stadtplaner Erhard Demuth 2021 begann, das alte, industrielle Gebäude in einen modernen Wohn- und Büroturm umzubauen.

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Heute türmt das besondere Zuhause etwas über 20 Meter in seinem sandig-beigen Farbton am Kocher hinauf. Es beherbergt neben dem Büro und der Wohnung von Erhard Demuth und seiner Frau Sigrun auch zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen. 

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