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Teurer Tausch ist notwendig

  
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Die Kosten für die neuen Behälter in Stadt- und Landkreis gehen in die Millionen. Das zeigt mal wieder: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst anfällt. 

Bis Jahresende werden die neuen Mülltonnen mit Chip in Heilbronn und im Landkreis ausgeliefert
Bis Jahresende werden die neuen Mülltonnen mit Chip in Heilbronn und im Landkreis ausgeliefert  Foto: Seidel, Ralf

Der Behältertausch in Stadt- und Landkreis kostet Millionen. Künftig wird pro Leerung abgerechnet. Das geht nur, wenn an der Tonne ein Chip ist, der vom Müllfahrzeug ausgelesen wird. Wer weniger Abfall produziert, kann also sparen. 

So weit, so gut. Wirklich billiger wird es aber nicht werden. Die Entsorgung ist teuer, weil der Restmüll verbrannt wird und dafür Umweltabgaben fällig werden. Nichts darf mehr einfach auf die Deponie gekippt werden. Und die alten Müllkippen kosten heute immer noch viel Geld. Das Prinzip aus den Augen, aus dem Sinn, kann und darf hier nicht funktionieren. 

Neues Sammelsystem ab 2026: Werden Müllsparer bestraft?

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst anfällt. Wer konsequent schon beim Einkauf darauf achtet, wenig bis gar keine Verpackungen und Restmüll zu produzieren, kommt etwas günstiger weg. Allerdings nur bis zu einem gewissen Grad: Mindestleerungen führen dazu, dass „Müllsparer“ bestraft werden.In Hohenlohe sowie im Stadtkreis Heilbronn gibt es die „Pflichtleerungen“ zwölf mal im Jahr schon. Hier sollten die Verantwortlichen in den Kreistagen und Heilbronner Gemeinderat nochmal nachsteuern. 

Keinesfalls dürfen wilde Müllkippen und illegale Entsorgung toleriert werden. Wer aber den Restmüll auf das notwendige Maß reduziert, sollte bei den Gebühren auch wirklich entlastet werden. 

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