Stimme+
Elektromobilität

Mercedes stellt sein wichtigstes E-Auto vor – das sind die weiteren Pläne

   | 
Lesezeit  2 Min
audio Anhören
Erfolgreich kopiert!

Mit seinen neuen Stromern fährt Mercedes zurück in die Erfolgsspur. Nach der vollelektrischen C-Klasse sollen weitere Modellneuheiten folgen.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Die Zeiten, in denen Mercedes alles auf rein elektrisch getrimmt hat, sind vorbei. Das Neue machen, ohne das Alte zu lassen, lautet inzwischen das Motto in Stuttgart. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybride und reine Stromer: Die Marke mit dem Stern fährt mehrgleisig in die Zukunft. Aus Sicht vieler Experten hat Mercedes vor allem beim Design einen wichtigen Schritt gemacht – das ist nun immer gleich, ungeachtet des Antriebs.

Dazu neue Batterien und Ladeleistungen jenseits der 300 kW. Das kommt gut an auf den Märkten weltweit. CLA und GLC sind als E-Autos so gefragt, dass Kunden, die jetzt bestellen, leicht ein halbes Jahr auf ihr Auto warten müssen. 

Elektrische Mercedes C-Klasse: Mehr als 800 Kilometer Reichweite

Nun hat der Stuttgarter Autobauer seinen wichtigsten Stromer für dieses Jahr enthüllt, die C-Klasse. Mercedes stellt einen Startpreis von unter 70.000 Euro in Aussicht. Bestellbar ist das E-Auto ab Mai, die ersten Auslieferungen sollen nach den Sommerferien erfolgen. Der Wagen konkurriert mit dem ebenfalls neuen BMW i3. Bis der Audi A4 E-Tron startet, dauert es noch bis 2028.

Die Batterie der elektrischen C-Klasse hat eine Spannung von 800 Volt und kann mit bis zu 330 kW geladen werden. Dann fließt in zehn Minuten die Energie für bestenfalls 325 Kilometer.
Die Batterie der elektrischen C-Klasse hat eine Spannung von 800 Volt und kann mit bis zu 330 kW geladen werden. Dann fließt in zehn Minuten die Energie für bestenfalls 325 Kilometer.  Foto: Mercedes

Für die elektrische Limousine nutzt Mercedes den gleichen Technikbaukasten wie beim GLC: Die Batterie hat deshalb eine Spannung von 800 Volt und kann so mit bis zu 330 kW geladen werden. Dann fließt in zehn Minuten die Energie für bestenfalls 325 Kilometer. Zum Start gibt es einen C400 4Matic mit zwei zusammen mehr als 360 kW/490 PS starken Motoren und einem 94-kWh-Akku für eine Normreichweite von 762 Kilometern. Für das nächste Jahr kündigt Mercedes weitere Varianten an – darunter einen Hecktriebler mit mehr als 800 Kilometern Aktionsradius.

Elektrische E-Klasse und kleine G-Klasse bei Mercedes in Planung

Damit nicht genug: Die Modelloffensive im Zeichen des Sterns geht ungebremst weiter. So wird noch in diesem Jahr die renditestarke E-Klasse unter Strom gesetzt. Zudem wird es eine kleine elektrische G-Klasse geben, intern und von Fans liebevoll „Baby G“ genannt. Auch die sportliche Tochter AMG hat zwei Stromer in Planung, eine Limousine und ein SUV. Darüber hinaus hat der Autobauer aus Stuttgart sein Flaggschiff S-Klasse überarbeitet: An der Luxuslimousine wurden rund 50 Prozent der Komponenten aufgefrischt.

Mercedes-Absatz soll ab 2027 wieder deutlich steigen

„2025 markierte den Startschuss der größten Produkt- und Technologieoffensive bei Mercedes-Benz mit neuesten elektrischen Antriebssystemen und intelligenter Software“, sagt Mercedes-Chef Ola Källenius. Dem Vernehmen nach wollen die Stuttgarter den Absatz 2026 stabilisieren und wie im vergangenen Jahr um die 1,8 Millionen Fahrzeuge verkaufen.

Angesichts der laufenden Modelloffensive soll es dann in naher Zukunft aufwärts gehen: 2027 will der Hersteller die wichtige Grenze von zwei Millionen Mercedes-Pkw wieder knacken. Intern stehen für 2028 sogar mehr als 2,2 Millionen Autos als Ziel.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben