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Audi bringt 2028 sein bislang innovativstes Elektroauto auf den Markt

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Audi bringt 2028 den A4-Tron auf den Markt. Der Stromer steht auf einer neuen Plattform, kommt als Limousine und Avant und soll um die 800 Kilometer weit kommen. Wir haben die ersten Informationen.


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Bei Audi ist der Absatz im vergangenen Jahr abermals leicht gesunken. Eine Steigerung von rund 36 Prozent auf 223.000 Einheiten gab es 2025 bei vollelektrischen Fahrzeugen. Der Anteil von E-Autos am Gesamtabsatz lag damit bei 13,7 Prozent. In diesem Jahr soll er auf mehr als 15 Prozent steigen, wie aus Unternehmenskreisen zu hören ist. Audi bringt 2026 sein vollelektrisches Einstiegsmodell auf den Markt, zudem erhält der Elektro-SUV Q4 E-Tron eine Modellüberarbeitung. 2027 folgt dann ein noch namensloser Elektro-Sportwagen, der am Standort Böllinger Höfe in Heilbronn gebaut wird. Das wichtigste E-Auto in den nächsten Jahren startet dann 2028.

Audi: A4 E-Tron basiert zum ersten Mal auf der neuen Plattform SSP

Als Pendant zum Verbrenner-A5 bringt Audi 2028 den A4 E-Tron auf den Markt. Die Baureihe soll gegen den BMW i3 und die vollelektrische Mercedes C-Klasse antreten. Erhältlich sein wird der A4 E-Tron als Limousine und als Kombi namens Avant. Der A4 E-Tron wird als erster Audi die neue neue Scalable Systems Platform (SSP) des VW-Konzerns nutzen. Sie ist die zukunftsweisende, modulare und rein digitale Elektroauto-Plattform, die ab Ende der 2020er Jahre die bestehenden Fahrzeugbaukästen von Europas größtem Autobauer ablösen soll. Zudem kommt beim A4 E-Tron erstmals bei einem Audi die neue Software von US-Partner Rivian zum Einsatz.

Standard bei der SSP sind bei Audi und folgenden Konzernmodellen 800-Volt-Technik und ein zentralisiertes Computersystem. Damit sollen erstmals Reichweiten um die 800 Kilometer und Ladeleistungen jenseits der 300 kW möglich sein. Durch die neue Software-Architektur kann Audi künftig Over-the-Air-Updates in deutlich größerem Umfang als heute anbieten und Funktionen nachträglich freischalten. Audi-Chef Gernot Döllner spricht von einem „software-definierten Auto“, das Komplexität reduziere und Entwicklung sowie Produktion beschleunige. Apropos Produktion: Gebaut wird der neue A4 E-Tron am Audi-Stammsitz in Ingolstadt.

Audi A4 E-Tron trägt die neue Formensprache aller künftiger Modelle

Mit der Studie Concept C hat Audi einen Ausblick auf die künftige Designsprache gegeben. Sie wird auch beim neuen A4 E-Tron zu sehen sein. Stilbildend sind eine extrem klare Linienführung und der hochkant ausgerichtete Grill. „Den wird man künftig an jedem Audi sehen“, sagt Designchef Massimo Fraschella. „Wir haben die einzelnen Elemente so entwickelt, dass sie flexibel eingesetzt werden können, so dass sich Modelle im A-Segment deutlich von Sportwagen oder SUVs unterscheiden – aber durch einen gemeinsamen roten Faden verbunden sind.“ Wie der Italiener den Grill für unterschiedliche Fahrzeugsegmente konkret variieren will, ist bislang unklar. Er betont jedoch, dass „jedes Auto seinen eigenen Charakter braucht“. 

Audi A4 E-Tron: Wertige Materialien sollen den Innenraum prägen

Neben seinen optischen und technischen Innovationen soll der A4 E-Tron nach dem Elektro-Sportwagen aus Heilbronn das erste volumenstarke Audi-Modell sein, bei dem der Hersteller wieder mit einem deutlich wertigeren Innenraumkonzept an den Start gehen wird. „Der Concept C ist sicher ein guter Ausblick darauf, was die Kunden von künftigen Audi-Modellen erwarten dürfen“, sagt Audi-CEO Döllner. Noch ist der Elektro-Sportwagen eine sehr seriennahe Studie. Ob Fensterheber oder andere Schalter – alles wirkt edel und fühlt sich auch so an, weil alles aus echtem Aluminium gefertigt ist. Alles nur Show im Showcar? „Nein“, so Döllner. „Das Interieur des Concept C zeigt, wo wir mit Audi wieder hinwollen.“ Auch beim A4 E-Tron – bei dem E-Auto dann erstmals in größeren Stückzahlen. Dass das Unterfangen gelingt, dafür ist unter anderem die neue Qualitätschefin Petra Kim verantwortlich. Die Ingenieurin hat zum 1. Februar ihre neue Stelle angetreten. 

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