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Auch Mercedes kippt Homeoffice-Regel: Angestellte sollen wieder mehr ins Büro

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Immer mehr Unternehmen verschärfen ihre Homeoffice-Regeln. Auch der baden-württembergische Automobilbauer Mercedes setzt wohl künftig wieder auf mehr Anwesenheitstage. 


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Erst Bosch, dann die Schwarz-Gruppe und nun wohl auch Mercedes. Immer mehr Unternehmen holen ihre Mitarbeiter zurück ins Büro. Eigentlich hatten sich die großzügige Homeoffice-Regel durch die Corona-Pandemie in vielen Firmen etabliert – einige von ihnen rudern jetzt jedoch zurück.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Schwarz-Gruppe aus dem Landkreis Heilbronn angekündigt, wieder mehr Präsenztage in drei zentralen Bereichen einzuführen. Nun trifft es auch andere Arbeitnehmer aus Baden-Württemberg, die bei Großunternehmen angestellt sind. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, kippt auch Mercedes die Homeoffice-Regelung für Tarifbeschäftigte. Was heißt das genau? 

Mercedes holt Angestellte wieder ins Büro: Homeoffice-Regel gekippt

Schon im Dezember waren die Führungskräfte bei Mercedes dazu aufgerufen worden, wieder häufiger am Standort zu erscheinen. Nun gibt es eine neue Mail, die auch an die Tarifbeschäftigten adressiert wurde. Laut der WirtschaftsWoche habe Sabine Kohleisen, Vorstandsmitglied für Personal bei Mercedes, zunächst die Führungskräfte der oberen drei Ebenen darin über die „Erwartungshaltung“ des Unternehmens informiert.

Demnach werde erwartet, dass „wieder mehr und regelmäßiger vor Ort“ gearbeitet wird. Weiter soll in der Nachricht zu lesen sein: „Bitte nehmen Sie diese E-Mail zum Anlass, um mit Ihren Teams die Regeln der Zusammenarbeit vor Ort zu überprüfen.“ Die bisherige Homeoffice-Regel sei nicht dafür da gewesen, „mobiles Arbeiten zur Regel und feste Bürotage zur Ausnahme zu machen“.


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Wegen „unverhältnismäßiger Umsetzung“: Mercedes kippt Homeoffice-Regel

Auch Tarifbeschäftigte erhielten eine ähnliche Mitteilung. Darin war unter andere, zu lesen, dass Mercedes zwar weiterhin auf Flexibilität in der Unternehmenskultur setze, aber dass in der Vergangenheit zum Teil Erfahrungen gemacht wurden, die eine unverhältnismäßige Umsetzung zeigten. Es sei die Tendenz wahrgenommen worden, „dass das Arbeiten von zu Hause zum Standard geworden ist und die Büropräsenz eher zur Ausnahme wurde“.

Trotz einer Anfrage bei Mercedes seitens der WirtschaftsWoche konnte der Gesamtbetriebsrat noch keine Stellungnahme dazu veröffentlichen. 

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