Lidl-Eigenmarken nun auch bei Kaufland: Was die Schwarz-Gruppe jetzt plant
Schwarz-Gruppe bringt Ordnung ins Nonfood-Geschäft. Die Kaufland-Eigenmarken verschwinden zugunsten der Lidl-Eigenmarken.
Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe ordnet ihre Eigenmarken im Nonfood-Geschäft. Wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet, werden die Lidl-Eigenmarken nun auch auf die Schwester Kaufland ausgerollt. Im Gegenzug sollen die bisherigen Kaufland-Eigenmarken verschwinden.
Lidl setzt bei den Eigenmarken auf Stars als Werbepartner
Damit will die Schwarz-Gruppe mehr Ordnung und Übersichtlichkeit in das wichtige Geschäft mit Nonfood-Produkten bringen. Gerade ist Lidl dabei, seine Eigenmarken international neu zu positionieren. Der Discounter hat im Nonfood-Bereich sechs Eigenmarken: Crivit (Sport), Silvercrest (Haushalt), Livarno (Deko und Wohnen), Esmara (Mode und Accessoires), Lupilu (Kindermode und Babyartikel) und Parkside (Werkzeug und Gartengeräte). Dafür betreibt der Discounter viel Aufwand und setzt auf populäre Werbepartner.
Für die Sportmarke Crivit wirbt die frühere Weltklassetennisspielerin Steffi Graf, für die Haushaltsmarke Silvercrest der Ex-Tennisprofi Andre Agassi und für Parkside der Filmschauspieler Arnold Schwarzenegger.

Die Nonfood-Eigenmarken von Kaufland werden aufgegeben
Produkte von Parkside und Crivit gibt es bereits in zahlreichen Kaufland-Filialen zu kaufen. Nun kommen auch die anderen Nonfood-Eigenmarken hinzu. Im Gegenzug werden die bisherigen Kaufland-Eigenmarken wie Spice & Soul (Küche), Oyanda (Damenmode), Kuniboo (Babymode) oder Hip & Hopps (Kindermode) aufgegeben.
Mit der Zusammenlegung der Nonfood-Eigenmarken will Lidl die Sichtbarkeit dieses Segments im europäischen Handel erhöhen und zugleich mehr Orientierung für die Kunden bieten.
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