„Wird neue Impulse setzen“ – VfR Heilbronn präsentiert seinen zweiten Neuzugang
Kurz vor dem Re-Start des Teamtrainings gibt der VfR Heilbronn eine weitere Verpflichtung bekannt. Es ist ein quirliger Mittelfeldmann mit Oberliga-Erfahrung.
Kurz bevor der VfR Heilbronn am Dienstag, 20. Januar, in die sechswöchige Vorbereitung auf den Re-Start der Fußball-Verbandsliga Württemberg startet, gibt er seinen zweiten Winterpausen-Neuzugang bekannt. Auf Angelo Goncalo Ferreira Kakou, der vom Liga-Konkurrenten TSV Weilimdorf – dem Ex-Verein von VfR-Cheftrainer Manuel Fischer – zu den Schwarzweißen gewechselt ist, folgt nun ein Spieler mit Oberliga-Erfahrung. Und der sagt vor Beginn der ersten Trainingseinheit: „Ich kann auch Tore schießen.“
Das dürfte weiteres Balsam auf die Seele des geschundenen VfR Heilbronn sein. Denn das Torjäger-Problem begleitet den Verein schon längere Zeit. Dementsprechend zeigt sich Klubchef Onur Celik auch sichtlich stolz, Akin Ulusoy in seinen schwarzweißen Reihen begrüßen zu können und orakelt: „Er wird mit seiner spielstarken, offensiv ausgerichteten Art neue Impulse setzen.“ Und die sind zwingend notwendig, wenn das Verbandsliga-Schlusslicht das harte Saisonziel „Klassenerhalt“ noch schaffen möchte.
Neuzugang beweist VfR Heilbronn schon vorm ersten Training seine Teamfähigkeit
Akin Ulusoy entstammt der Jugend des FC Astoria Walldorf. Der 24-Jährige wird zwar in dessen Regionalliga-Team geführt, bestreitet aber mit der zweiten Garnitur seine ersten acht Oberliga-Partien. Richtig blüht Ulusoy dennoch erst mit seinem Wechsel zum Verbandsligisten FV Fortuna Heddesheim auf: In 44 Spielen erzielt der Mittelfeldmann elf Tore. Das macht den VfR Mannheim auf ihn aufmerksam, für den er – wieder in der Oberliga – 48 Mal aufläuft. Ein Treffer charakterisiert ihn dabei am besten.

2024/2025 beschert Akin Ulusoy dem VfR Mannheim den ersten Pflichtspielsieg. Als er beim Stand von 0:0 gegen den FSV 08 Bissingen eingewechselt wird, sorgt er für das Momentum. Er lässt mehrere Gegenspieler alt aussehen, bevor er mustergültig das Siegtor vorbereitet. Nun kommt Ulusoy vom 1. CfR Pforzheim zum VfR Heilbronn – „wegen Freunden meiner Familie und Onur“. Sagt es, kümmert sich dann aber lieber um den kaum Deutsch sprechenden Kakou – und beweist damit sogleich seine Teamfähigkeit.
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