„Weichen für die Zukunft gestellt“ – VfR Heilbronn tätigt nächsten Schritt
Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit in der Saison 2026/2027, treibt der VfR Heilbronn die Kaderplanung voran – mit einem Novum seit seiner Neugründung.
Als derzeitiger Tabellenletzter der Fußball-Verbandsliga Württemberg lautet das primäre Ziel des VfR Heilbronn, in den ausstehenden 14 Saisonspielen die Wende einzuleiten. Und doch noch die Klasse zu halten. Dem ordnet der Verein alles unter, wenn er am Dienstag, 20. Januar, mit der harten, sechswöchigen Vorbereitung beginnt. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit in der Spielzeit 2026/2027, hat der VfR nun aber auch schon die „Weichen für die Zukunft gestellt“. Mit einem Novum seit der Neugründung.
Zum ersten Mal erntet der VfR Heilbronn in großem Maß die Früchte seiner guten Nachwuchsarbeit für die erste Mannschaft. Klubchef Onur Celik, den die Leistungen der U-Teams mit „unendlichem Stolz“ erfüllen, hat Nägel mit Köpfen gemacht und gleich sieben Spieler aus der in der Verbandsstaffel weiter um den Oberliga-Aufstieg kämpfenden U19 mit Verträgen für ihre erste Herrenfußball-Saison ausgestattet. Um den mit Trainer Manuel Fischer eingeschlagenen Weg konsequent zu verfolgen und weiterzugehen.
VfR Heilbronn stellt mit frühzeitiger Bindung von U19-Spielern Weichen für Zukunft
Der Cheftrainer des VfR Heilbronn hat wesentlichen Anteil an der frühzeitigen Bindung junger Spieler. Bereits bei seinem Antritt verkündet Manuel Fischer, dass die Jugend die Grundsubstanz des Vereins sei. „Da geht es letztendlich nicht darum, ob jung oder alt, sondern um das Wollen – um Einsatz, Lernbereitschaft und Identifikation. Und genau darauf lege ich großen Wert.“ Den Worten lässt er umgehend Taten folgen, beordert in seiner ersten Partie als Chefcoach einen jungen Akteur in die Startelf.

Dass der VfR Heilbronn nun mit den U19-Spielern Jermaine Köhler, Albion Hoxha, Moritz Bahr, Oliver Barth, Eren Yilmaz, Niko Nikic und Emilio Malo auch in ihrem ersten Herrenjahr weiterplant, unterstreicht die Handschrift des Trainers. Zumal Manuel Fischer bereits einige von ihnen bei sich hat spielen lassen. Weitere Einsätze dürften folgen. Allerdings in Absprache mit U19-Trainer Dogan Akseven. „Es muss Sinn machen“, erläutert Fischer, „weil deren Verbandsstaffel-Abschneiden Priorität genießt.“
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