„Fast unmögliche Aufgabe“ – VfR Heilbronn dennoch optimistisch gegen Oberensingen
Der VfR Heilbronn will die klitzekleine Chance auf den Klassenerhalt nutzen. Und Trainer Andreas Lechner sieht Möglichkeiten, den Tabellendritten zu ärgern.
Nein, von einer Abschiedstour des Schlusslichts VfR Heilbronn in der Fußball-Verbandsliga Württemberg spricht Andreas Lechner noch nicht. Wie schon Spielmacher Hakan Kutlu vor eineinhalb Wochen nach der Niederlage gegen die TSG Tübingen zu Protokoll gab, so verweist auch der Trainer auf die klitzekleine Chance, dem Abstieg doch noch entgehen zu können und erklärt: „Ich kann jetzt nicht hinstehen und sagen, wir sind abgestiegen, solange der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich ist.“
Aber der Trainer des VfR Heilbronn ist nicht nur Zweckoptimist, sondern auch Realist: „Es sind schon extrem viele Punkte, die wir Rückstand haben auf einen Nichtabstiegsplatz. Von daher ist es eine fast unmögliche Aufgabe, es noch zu schaffen.“ Doch bei allen Durchhalteparolen, ist laut Lechner klar, „dass der Verein auch für die Landesliga plant. Es wäre ja auch fahrlässig, würde man das in dieser Situation nicht machen“. Nichtsdestotrotz klammert man sich weiter an den letzten Strohhalm.
VfR Heilbronn sieht Möglichleiten, den Tabellenvierten TSV Oberensingen zu ärgern
Das gilt auch vor dem auf Donnerstag, 16. April, um 19.30 Uhr vorverlegten Heimspiel des VfR Heilbronn gegen den Tabellendritten TSV Oberensingen. Für Optimismus sorgt just die zurückliegende 1:2-Niederlage bei den Sportfreunden Dorfmerkingen. Trainer Andreas Lechner erklärt: „Das Spiel macht schon ein bisschen Hoffnung, dass die Mannschaft es verstanden hat, was man investieren muss, um Spiele gewinnen zu können.“ Es war ein Anfang, um sich zumindest erhobenen Hauptes zu verabschieden.

Schon das Hinspiel des VfR Heilbronn beim TSV Oberensingen wurde an einem Donnerstag ausgetragen und endete mit einem unerwarteten 1:1. „Im Endeffekt ist es wurscht, wann wir spielen“, sagt Trainer Andreas Lechner. Offen lässt er jedoch, ob auf dem Kunstrasen oder dem Nebenplatz angetreten wird. Für ihn geht es nur darum, „die Balance zu finden, zwischen der Kompaktheit, die wir gehabt haben, und den Umschaltmomenten, die wir besser ausspielen müssen“. Dann sei es auch möglich, Oberensingen zu ärgern.
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