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Osterhase kann Abstieg bringen: Für den VfR Heilbronn stehen zwei Endspiele an

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Der VfR Heilbronn steht gegen zwei direkte Abstiegskonkurrenten unter Erfolgsdruck. Denn bei weiteren Niederlagen ist die Liga kaum noch zu halten. 


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Nach der bitteren, weil unnötigen Heimniederlage gegen den FC Rottenburg wird der Trainer des VfR Heilbronn gefragt, ob die nun anstehende Spieltagspause für ihn Fluch oder Segen sei. Wie aus der Pistole geschossen antwortet Andreas Lechner: „Ein Segen!“ Denn dadurch habe er mehr Zeit, um beim Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg doch noch die Wende im Abstiegskampf herbeizuführen. Auf die Ergebnisse an diesem Spieltag ohne VfR-Beteiligung schaue er allerdings eher weniger.

Dabei ist für den VfR Heilbronn am 23. Spieltag ohne eigenes Zutun – wegen der Verbandsliga-Konstellation in dieser Saison pausiert sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde immer ein Verein – teilweise das eingetreten, was sich die Verantwortlichen der Schwarzweißen erhofft haben. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Teammanager Zdenko Juric aufgrund der Ergebnisse der anderen Mannschaften. Einziger Wermutstropfen: Der als absolut sicher geltende neunte Platz ist wohl weg.  

VfR Heilbronn steht nach seiner Spieltagspause vor zwei Schicksalspartien

20 Punkte beträgt nunmehr der Abstand des Tabellensiebzehnten VfR Heilbronn auf die Sportfreunde Schwäbisch Hall, die Neunter sind. Vier der sieben vor den Schwarzweißen – bis zu besagtem neunten Platz – rangierenden Klubs haben aufgrund der Liga-Konstellation nur noch zwölf Partien zu spielen, wohingegen die Mannschaft von Trainer Andreas Lechner 13 Möglichkeiten hat, um aus dem Keller zu klettern. Das wird in Anbetracht der jüngsten Auftritte zwar extrem schwer, allerdings nicht unmöglich.

In den zwei nun anstehenden Partien muss der VfR Heilbronn seine Chancen nutzen und darf sich keine Patzer wie gegen den FC Rottenburg leisten.
In den zwei nun anstehenden Partien muss der VfR Heilbronn seine Chancen nutzen und darf sich keine Patzer wie gegen den FC Rottenburg leisten.  Foto: Kubasik, Olaf

Allerdings darf sich der VfR Heilbronn mit lediglich 13 Punkten auf der Habenseite in den nächsten zwei anstehenden Pflichtpartien keine Blöße geben. Sowohl beim FC Esslingen (15./17 Punkte) am Sonntag, 29. März, ab 15 Uhr als auch am Samstag, 4. April, ab 14 Uhr gegen die TSG Tübingen (14./18 Punkte) müssen dringend Siege her. Bereits vor dem Jahresstart hat Zdenko Juric gewarnt, dass zum Osterfest der Abstieg fix sein könnte – sofern man sich in den Spielen davor Eier ins Nest hat legen lassen.

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