„Nichts als Leere“ – Verpasste Torchancen brechen dem VfR Heilbronn das Genick
Der VfR Heilbronn offenbart in der Heimpartie gegen den FC Rottenburg eine allzu bekannte Schwäche. Trainer Andreas Lechner bringt die Qualitätsfrage ins Spiel.
Obwohl sich der VfR Heilbronn im Abstiegsduell der Fußball-Verbandsliga Württemberg gegen den FC Rottenburg anderes präsentiert als noch in der Woche zuvor in Fellbach, springt für ihn bezüglich der Punkte ebenso wenig heraus. Nämlich nichts. Jedoch offenbart sich das im dritten Pflichtspiel unter Trainer Andreas Lechner diesmal als akut, was den VfR bereits seit mehr als eineinhalb Jahren begleitet: die desolate Chancenverwertung mangels eines richtigen Torjägers wie ihn andere Vereine haben.
„Nichts als Leere.“ So beschreibt Lukas Böhm seine Gefühlswelt nach der überflüssigen 1:2-Niederlage des VfR Heilbronn im Heimspiel gegen den FC Rottenburg. Der offensive Linksaußen, der noch zu den Aktivposten bei den Schwarzweißen zählte, führt dazu weiter aus: „Wir haben vorne Riesenchancen – inklusive meiner – und müssen 3:0 zur Halbzeit führen sowie gleich nach Wiederanpfiff 4:0, dann ist das Spiel gegessen.“ Jedoch bleiben alle Möglichkeiten von ihm, Akin Ulusoy sowie Luis Weber ungenutzt.
VfR Heilbronn offenbart gegen FC Rottenburg all seine lang bekannten Schwächen
Zur Offensivschwäche des VfR Heilbronn gesellen sich im Heimspiel gegen den FC Rottenburg dann auch noch „individuelle Fehler“ in der Abwehr, wie Trainer Andreas Lechner auf der anschließenden Pressekonferenz anmerkt. Lukas Böhm kann seinen Coach damit nur Recht geben – erklärt: „Wenn man die Chancen nicht nutzt und hinten Fehler macht, die sofort bestraft werden, steht man leider zurecht hinten drin.“ Allerdings ist nach dem 22. Spieltag der VfR-Zug immer noch nicht in die Landesliga abgefahren.

Doch wenn nach dem anstehenden spielfreien Wochenende – aufgrund von 17 Mannschaften in der Liga – weiter nichts Zählbares für den VfR Heilbronn herausspringt, ist bald Schluss mit dem Verbleib in der Sechstklassigkeit. „Ich glaube, wenn wir keinen Elfmeter bekommen, hätten wir auch kein Tor geschossen“, sagt Andreas Lechner über die Offensivschwäche seines Teams gegen Rottenburg – und fügt an: „Da sieht man ganz klar, wo bei uns der Schuh drückt. Irgendwann ist es auch eine Frage der Qualität.“
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