„Müssen ums nackte Überleben kämpfen“ – Haudegen des VfR Heilbronn gibt Takt vor
Hakan Kutlu ist auch ohne Kapitänsbinde der Anführer des VfR Heilbronn. Trotz der prekären Lage hält er den Klassenerhalt für möglich – unter gewissen Bedingungen.
Der VfR Heilbronn hat angekündigt, am Mittwoch, 4. Februar, um 18 Uhr seinen neuen Cheftrainer bekanntzugeben. Unabhängig von seinen Namen, hat der Nachfolger von Manuel Fischer gleich ab seiner ersten Trainingseinheit am Folgetag die schwere Aufgabe, die abstiegsbedrohten Schwarzweißen in noch 14 ausstehenden Partien zum Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Württemberg zu führen. Ein besonderer Spieler im Kader glaubt daran, nimmt aber sowohl den Coach als auch das Team in die Pflicht.
Selbst ohne Kapitänsbinde gilt Hakan Kutlu als „absoluter Leader“ im Team. Nicht ohne Grund hat der VfR Heilbronn mit dessen frühzeitiger Vertragsverlängerung das Fundament für die Saison 2025/2026 gelegt. Dass diese jedoch dann 18 Spieltage anders verläuft als gedacht, blendet der 34-jährige Haudegen in Zeiten einer Krise, eines Umbruchs und des nun anstehenden Neuanfangs aus: „Es liegt jetzt an uns allen, die Wende herbeizuführen – und ich bin mir sicher, dass uns diese gelingen kann.“
Führungsspieler des VfR Heilbronn nennt Voraussetzungen für die Aufholjagd
Hakan Kutlu, der 234 Oberliga-Partien bestritten hat, ist es für das große Ziel seines VfR Heilbronn zunächst wichtig, „dass wir eine gute Vorbereitung hinlegen und dabei die neuen Spieler allesamt schön integrieren, damit sie uns schnell helfen können“. Und wenn dann am 28. Februar wieder die Verbandsliga mit der Heimpartie gegen den TSV Weilimdorf startet, zählt für den Antreiber nur eins: „Von da an gibt es keinerlei Pardon mehr: Wir müssen jedes Spiel ums nackte Überleben kämpfen.“

Und welche primäre Aufgabe hat für Hakan Kutlu der neue Cheftrainer des VfR Heilbronn – ganz gleich, wer er sein mag? „Er muss uns direkt packen, jedem einzelnen aufzeigen, dass wir eine Mannschaft sind.“ Für den erfahrenen Führungsspieler ist das der wichtigste Punkt bei der angestrebten Aufholjagd – denn: „Das individuelle Potenzial ist in unserem Kader vorhanden, aber wir funktionieren nur als Team. Dafür müssen alle am selben Strang ziehen und Gas geben – sonst wird es nicht klappen.“
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