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Fußball-Verbandsliga

VfR Heilbronn kämpft – doch TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist zu abgebrüht

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Der VfR Heilbronn spielt auch bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nicht wie ein Schlusslicht. Aber trotz Führung geht es am Ende mit einem 3:4 nach Hause.


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Obwohl noch eine winzige Chance auf den Klassenerhalt besteht, geht es für den VfR Heilbronn mittlerweile vornehmlich darum, den Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga Württemberg würdevoll zu gestalten. Dass das Team von Trainer Andreas Lechner dazu in der Lage ist, hat es zuletzt mit dem überraschenden Sieg gegen den TSV Oberensingen bewiesen. Am Samstag, 25. April, reist der VfR nun zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, wo er trotz einer 3:4-Niederlage eine ordentliche Perfomance abliefert.

Dass beim Tabellenneunten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auch für Schlusslicht VfR Heilbronn ein Erfolg möglich ist, hat der letzte Spieltag gezeigt. Als der FC Rottenburg (12.) den favorisierten Aalenern ein Bein stellte und drei Punkte holte – dank Abwehrbollwerk und schneller Konter. Das wird auch das Rezept des VfR sein, der aber ebenso wie die Gastgeber – der TSG fehlen laut „Schwäbischer Zeitung“ Kevin Scherer, Simon Lechleitner und Mert Arslan – auf einige Stammspieler verzichten muss.

VfR Heilbronn mit Fünfer-Abwehrkette bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach

Der zum Saisonende scheidende Trainer Andreas Lechner kann neben den Langzeitverletzten Luis Weber und Sebastian Lutz weder auf den angeschlagenen Darian Gurley noch die gesperrten Anthony Syhre und Adonis Krasniqi zurückgreifen. Demzufolge stellt sich die Startelf des VfR Heilbronn gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach beinahe schon von selbst auf – zumal außer Niko Nikic kein U19-Spieler den Kader der Aktiven trotz eines spielfreien VfR-Wochenendes in der Verbandsstaffel verstärkt.

Trainer Alexander Lechner lässt den VfR Heilbronn mit Fünfer-Abwehrkette gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach spielen. Teammanager Zdenko Juric erklärt: „Es ist in Anbetracht unserer Personalsituation die beste und erfolgversprechendste Option.“ Und der in Weiß antretende VfR macht seine Sache zu Beginn gut, indem er äußerst kompakt steht. Zwar gehört der erste Abschluss der Partie den Gastgebern, aber als Chance kann der Schuss übers Tor von Nils Leidenberger (3.) nicht bezeichnet werden.

Durch diesen Schuss von Leorant Marmullaku geht der VfR Heilbronn bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in Führung.
Durch diesen Schuss von Leorant Marmullaku geht der VfR Heilbronn bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in Führung.  Foto: Altinkaya, Adnan

Leidenschaftlicher VfR Heilbronn erzielt Führungstreffer gegen Hofherrnweiler

Ab der 15. Spielminute nimmt die Begegnung zwischen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und dem VfR Heilbronn Fahrt auf. Nach einem Eckball haben die Platzherren die Möglichkeit zur Führung – doch Leidenberger pariert den Schuss von Nico Freitag reflexhaft (18.). Auf der anderen Seite setzt Niklas Meltzer den Ball an die Latte (25.). Und dann fällt der erste Treffer in einer mittlerweile sehr munteren Partie: Leorant Marmullaku lässt TSG-Torwart Joshua Barth keine Chance: 1:0 für den VfR (34.).

Mit diesem Spielstand zwischen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und dem VfR Heilbronn geht es in die Pause. Und so mancher dürfte sich wundern, was die vor zwei Wochen noch für tot erklärte Truppe für eine Leidenschaft auf dem Platz zeigt. Teammanager Zdenko Juric zollt ihr für den Auftritt in der ersten Halbzeit Respekt: „Die Jungs hauen sich in alles rein – genau das wollen wir sehen.“ Einziger Wermutstropfen für ihn und Trainer Andreas Lechner: das zu inkonsequent ausgeführte Konterspiel.

Hofherrnweiler dreht Partie gegen den VfR Heilbronn in der zweiten Halbzeit

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach findet besser in die zweite Hälfte als der VfR Heilbronn, drängt mit immenser Wucht auf den Ausgleichstreffer. Und der fällt schließlich aufgrund eines platzierten Kopfballs von Jermain Ibrahim in der 59. Minute im Eins-zu-eins gegen Leidenberger. Nach einem Ballverlust des VfR demonstriert die TSG dann ihre ganze Abgebrühtheit und dreht die Partie durch Julian Köhnlein (70.) sowie Nico Freitag (81.) zum 3:1. 

Doch damit nicht genug in einer sehenswerten Schlussphase zwischen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und dem VfR Heilbronn: Kurz nachdem Akin Ulusoy (88.) das 2:3 erzielt hat, stellt Kilian Kuntz den alten Abstand wieder her. Aber der VfR gibt nicht auf, Hakan Kutlu macht noch das 3:4 (90.+5). Aufgrund des Powerplays in der zweiten Halbzeit ein verdienter 4:3-Erfolg der Platzherren gegen ein Schlusslicht, das in dieser Verfassung eigentlich keines sein dürfte.

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