Wunsch des VfR Heilbronn platzt – Trainer Andreas Lechner verlängert Vertrag nicht
Kaum sendet der VfR Heilbronn im Abstiegskampf ein erstes Lebenszeichen gegen einen haushohen Favoriten, erfolgt ein Schock für Fans des Coachs. Doch es gibt Hoffnung.
Jetzt herrscht beim Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Württemberg Klarheit über die Zukunft von Trainer Andreas Lechner. Ausgerechnet kurz nachdem er den ersten Sieg unter seiner Ägide mit dem VfR Heilbronn überhaupt erst möglich gemacht hat, die Fans eine Verlängerung seines Vertrags über das Saisonende hinaus gefordert haben, schafft der Verein nun Klarheit über seine weitere Zusammenarbeit mit dem beliebten Coach, der trotz widrigster Umstände seinem Team wieder Leben eingehaucht hat.
Knapp einen Tag nach dem unerwartet hohen Sieg des VfR Heilbronn gegen den Tabellendritten TSV Oberensingen teilt der Verein mittels Facebook mit: „Wie bereits zum Start vereinbart, endet die Zusammenarbeit mit unserem Trainer Andreas Lechner zum Saisonende.“ Und dafür zollen ihm die VfR-Verantwortlichen Respekt – denn: „Andi hat dem Verein in einer sportlich anspruchsvollen Phase aus echter Verbundenheit zum VfR und der Vorstandschaft heraus geholfen und in der Rückrunde Verantwortung übernommen.“
VfR Heilbronn: Andreas Lechner wird nach der Saison nicht mehr Trainer sein
Aber dann folgt die negative Nachricht für alle Fans des VfR Heilbronn, die Andreas Lechner in großer Mehrheit weiter als Trainer des VfR Heilbronn sehen wollen – egal, ob er nach dem wohl kaum zu verhindernden Abstieg in die Landesliga an der Seitenlinie die Verantwortung übernimmt oder doch das Wunder schafft. Dazu teilt der VfR mit: „Nach sehr offenen und konstruktiven Gesprächen sind beide Seiten zu dem gemeinsamen Entschluss gekommen, den bisherigen Weg über den Sommer hinaus nicht fortzusetzen.“

Der VfR Heilbronn stellt in seinem Facebook-Post aber auch klar, dass er sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Trainer Andreas Lechner sehr gut hätte vorstellen können. Aber nicht der Coach: „Andi hat für sich entschieden, künftig wieder etwas kürzer zu treten.“ Dennoch gebe es auf einen Verbleib Hoffnung für alle Anhänger der Schwarzweißen, wie der VfR schreibt: „Unabhängig davon stehen wir weiterhin in einem sehr guten Austausch und prüfen gemeinsam eine andere Funktion im Verein.“
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