Tomas-Tränen nach VfB-Tor in Glasgow – der Grund für die großen Emotionen
Beim 4:1-Sieg des VfB Stuttgart bei Celtic Glasgow trifft Tiago Tomas in der Nachspielzeit. Anschließend fließen Tränen. Auch VfB-Trainer Sebastian Hoeneß zeigt sich emotional.
Die Grundlage für das Rückspiel ist gelegt. Der VfB Stuttgart gewinnt das Hinspiel der Europa-League-Playoffs bei Celtic Glasgow deutlich mit 4:1. Zweimal Bilal El Khannouss, einmal Jamie Leweling und Tiago Tomas treffen für den Bundesligisten. Doch gerade der Schlusspunkt sorgt für Emotionen.
In der dritten Minute der Nachspielzeit macht Tiago Tomas den letzten Treffer eines denkwürdigen Abends. Der VfB Stuttgart freut sich über ein gutes Polster vor dem Rückspiel, Trainer Sebastian Hoeneß freut sich hingegen vor allem für den Torschützen. Der Grund ist traurig.
Grund für die Tomas-Tränen nach Tor in Glasgow – VfB-Trainer Hoeneß hält sich zurück
Schon in der Bundesliga gab es zuletzt Tomas-Tränen nach dem Sieg gegen den 1. FC Köln. Das lag nicht etwa an dessen Comeback nach langer Verletzungspause. Auch die Tränen nach dem Tor zum 4:1 gegen Celtic Glasgow waren weniger aus Freude über den Treffer.
Der Grund für die Tomas-Tränen und die Emotionen beim VfB Stuttgart: Der Vater von Tiago Tomas ist im Januar verstorben. Für den jungen Portugiesen war er das größte Vorbild. Wie emotional und wertvoll der Treffer von Tiago Tomas wirklich war, zeigt auch die Reaktion von VfB-Trainer Sebastian Hoeneß.
"Ich wollte zu Tiago, um ehrlich zu sein, weil ich mich für ihn besonders freue. Ich wollte mit ihm jubeln", erklärt Hoeneß im RTL-Interview. Der Trainer zögerte jedoch und rannte nicht zur Mannschaft nach dem 4:1. Eine Gelbe Karte hätte für Hoeneß die Sperre fürs Rückspiel bedeutet. "Sehr, sehr gut, dass ich es nicht gemacht habe." Dennoch hat sich Hoeneß für seinen Schützling gefreut, wie der Rest der Mannschaft auch.
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