Kein Absturz wie 2025: VfB Stuttgart ist nach dem Top-Start ins Jahr gewarnt
Der VfB Stuttgart ist wie im Vorjahr mit zwei Siegen ins neue Jahr gestartet. Eine Negativserie wie 2025 scheint unwahrscheinlich. Dafür gibt es Gründe.
Die Hinrunde ist vorbei für den VfB Stuttgart. 32 Punkte stehen auf der Habenseite, zuletzt gab es zwei Siege gegen Top-Teams. Auf die 4:1-Gala in Leverkusen folgte der 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt am Dienstagabend. Der VfB setzte sich in beiden Partien durch. Nicht glücklich, sondern verdient und zeigte dabei starke Leistungen.
Nun stehen drei Punkte mehr auf dem Konto als im Vorjahr. 2025 startete der VfB Stuttgart nach der Winterpause ebenfalls gut. Siege in Augsburg sowie gegen RB Leipzig und den SC Freiburg machten den Fans und der Mannschaft Mut. Doch es folgte ein Knick in der Leistungskurve.
Wieder guter Start, wieder Absturz? VfB Stuttgart will keine Wiederholung von 2025
Der VfB Stuttgart verlor sechs Heimspiele in Folge, scheiterte oft an sich selbst. Die Auftritte waren selten überzeugend, was sich erst im Frühjahr wieder änderte. Der VfB musste damals der Dreifachbelastung Tribut zollen. Und in dieser Saison? Am Sonntag steht das Heimspiel gegen den Union Berlin an.
Es ist die gleiche Konstellation wie im Vorjahr. Ein Auswärtsspiel, zwei Heimspiele, wieder eine Englische Woche in der Bundesliga – und auch drei Siege? Zwei hat der VfB schon eingefahren. Der Unterschied: Es waren zwei Top-Teams. Fraglich bleibt, ob der VfB Stuttgart diesmal die Serie fortsetzen kann und die folgenden Europapokal-Wochen eine konstante Leistung zeigen kann.
„Saison könnte erfolgreich werden“ – VfB Stuttgart braucht die richtige Mentalität
„Dieses Jahr ist es auch wichtig, unsere Mentalität nicht nur vom Moment abhängig machen“, erklärt Fabian Wohlgemuth nach dem Frankfurt-Spiel. Der VfB soll aus dem letzten Jahr gelernt haben. „Wir haben wieder eine Dreifachbelastung, die hoffentlich auch so bleibt im Februar und März. Es ist wichtig, dass wir den Spannungsbogen über die gesamte Zeit, bestenfalls bis zum Saisonende, behalten.“
Mit der Punkteausbeute ist der Sportvorstand des VfB Stuttgart „sehr zufrieden“. „Die Mannschaft hat unsere Ambitionen weiter untermauert, dass es in der Saison noch erfolgreich werden könnte“, sagt Wohlgemuth. Worte, in denen Hoffnung mitschwingt, dass der VfB an Konstanz gewonnen hat.
Keine Wiederholung der Vorsaison: VfB Stuttgart will konstante Leistung liefern
„Nicht schlecht“, urteilt auch Ermedin Demirovic, der nach rund 100 Tagen Verletzungspause sein Startelf-Comeback feierte und direkt ein Tor beisteuerte. „Wir sind einfach gut drauf.“ In der kurzen Winterpause haben die VfB-Stars „Power aufgebaut“. Der VfB macht nicht nur den Fans Spaß.
„Wir haben Bock darauf, Tore zu machen, Spiele zu gewinnen und Siege zu feiern“, sagt Demirovic kämpferisch und gibt Einblicke in den VfB-Alltag: „Das merkst du einfach in jedem Training, in jedem Spiel, egal wie wir spielen.“ Die Mannschaft hat sich entwickelt und ist im Vergleich zum Vorjahr um eine große Stärke reicher geworden.
„Egal welche Aufstellung, welches System – wir haben die Qualität flexibel aufzustellen“, erklärt Demirovic. Dreier- oder Viererkette, mit oder ohne Spielermacher im offensiven Mittelfeld und auch die Kaderbreite, in der jeder Spieler seine Positionen ausfüllen kann, haben sich verbessert. Doch Demirovic hat nicht genug. „Wir hören nicht auf, sondern machen weiter.“ Dass es mal ein Tief geben kann, ist klar. Eine Negativserie im eigenen Stadion wie noch in der Vorsaison scheint unwahrscheinlich...
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