Fußball-Bundesliga
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Wilder Kick mit Happy End – VfB Stuttgart gewinnt auch gegen Eintracht Frankfurt

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Der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt liefern sich ein spannendes Spiel zum Abschluss der Hinrunde. Nach einer wilden Schlussphase gewinnt der VfB und feiert den nächsten Sieg.


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Der VfB Stuttgart hat das nächste Bewerbungsschreiben für Champions-League-Fußball 2026/27 verfasst und am 17. Spieltag einen weiteren aktuellen Königsklassenteilnehmer besiegt. Damit beißt sich der VfB unter den ersten vier der Liga fest. Auf den 4:1-Coup in Leverkusen am Samstagabend folgte nun ein mitreißendes und nicht minder spektakuläres 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt.

Zum Mann des Abends wurde der Däne Nikolas Nartey, der in der 87. Minute für den späten VfB-Jubel sorgte. Für ihn war es das erste Tor im 34. Spiel für den Brustringclub. Die Schwaben haben nach Hinrundenende nun 32 Punkte auf dem Konto, der direkte Top-Sechs-Konkurrent aus Hessen hat sechs Zähler weniger gesammelt.

VfB Stuttgart gerät früh in Rückstand gegen Eintracht Frankfurt

„Ich hoffe wir kriegen die gleiche Energie wie in Leverkusen auf den Platz“, hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß eine halbe Stunde vor dem Anpfiff am Dienstagabend gesagt. Das war in den ersten 27 Minuten jedoch nicht annähernd der Fall und hatte auch viel mit der kuriosen, frühen Eintracht-Führung zu tun.


Nach einer Ecke von Ritsu Doan senkte sich ein Kopfball von Rasmus Kristensen vom ersten Pfosten per Bogenlampe über alle Stuttgarter Feldspieler und Torwart Alexander Nübel hinweg ins Stuttgarter Tor. Das 0:1 nach fünf Minuten ließ den VfB nicht so recht ins Spiel kommen. Bis zur 27. Minute. Unter gütiger Mithilfe von Frankfurts Torwart Kaua Santos sorgte der erste Stuttgarter Torschuss nämlich fürs 1:1. Eine eigentlich harmlose Flanke von Maximilian Mittelstädt ließ Frankfurts Torwart Santos vor die Füße von Ermedin Demirovic fallen, der nur noch abstauben musste. Der zuletzt drei Monate fehlende Stürmer (beginnender Ermüdungsbruch) war für Nikolas Nartey in die Startformation gerückt.

VfB dreht Rückstand gegen Eintracht Frankfurt noch vor dem Pausenpfiff

„Wir glauben daran, dass die Frische noch da ist“, sagte Sebastian Hoeneß über seine Startelf gegen Frankfurt, die er nach dem 4:1-Triumph in Leverkusen am vergangenen Samstag nur auf einer Position veränderte. Das 1:1-Ausgleichsgeschenk der Frankfurter fungierte umgehend als Stuttgarter Energie- und Frische-Booster.

Nach diesem schweren Torwart-Patzer von Santos waren die Gastgeber plötzlich da. Stürmten. Drängten. Drückten. Und wie zuletzt in Leverkusen nutzten die Schwaben gnadenlos praktisch jede sich bietende Torchance aus. In nicht einmal neun Minuten drehte der VfB das Spiel komplett, machte aus einem 0:1-Rückstand einen 2:1-Vorsprung.

Ein Pass von Josha Vagnoman auf Deniz Undav, dessen cleverer Haken und ein abgefälschter Torschuss des Stuttgarter Topstürmers genügten für die VfB-Führung in der 35. Minute. Der, der immer trifft, war auch gegen Frankfurt erfolgreich und erzielte bereits sein zehntes Ligator. Nun war zu sehen, warum die Eintracht mehr Gegentreffer als Schlusslicht Mainz 05 kassiert hat. 

Schlussphase wird wild – Happy End für den VfB Stuttgart

Der Stuttgarter Dauerdruck ließ auch in Durchgang zwei nicht nach. Chris Führich zirkelte den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei (58.). Es ging nun rauf und runter. Frankfurts Ansgar Knauff fehlten in derselben Minute nur Zentimeter, um in der Auswahl zum Tor des Monats Januar 2026 zu landen. Sein Volleyschuss krachte an die Latte, Sekunden später vergab Deniz Undav das Stuttgarter 3:1.

Der 29-Jährige rückte nach der Auswechslung von Ermedin Demirovic wieder ganz nach vorn – und hatte plötzlich das Abschluss-Pech an den Kickstiefeln. So stürmte er in der 64. Minute allein auf Santos zu, das dritte VfB-Tor, es wollte ihm nicht gelingen. Der Stuttgarter Chancenwucher in der zweiten Hälfte, er wurde eiskalt bestraft vom eingewechselten Winter-Neuzugang Ayoube Amaimouni-Echghouyab (80.). Doch auch der VfB hatte einen Joker, der sein erstes Bundesligator erzielte. Nikolas Nartey war nach feinem Vagnoman-Zuspiel zur Stelle, traf in der 87. Minute und wurde zum gefeierten Siegtorschützen, weil Alexander Nübel in der Nachspielzeit nicht zu überwinden war. „Wir haben nachgelegt“, sagte Nübel am Stadionmikrofon.

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