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Erkenntnis des VfB Stuttgart nach der Gruppenphase der Europa League

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Die Chancenverwertung ist und bleibt ein Problem des VfB Stuttgart. Die Torschnitt ist in allen drei Wettbewerben aber grundsätzlich in Ordnung.


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So krass war es in dieser Saison beim VfB Stuttgart noch nie: Der Auftakt in der Europa-League-Partie gegen Young Boys Bern war ein Fest, jeder Schuss ein Treffer: Nach sieben Minuten stand es 2:0. So hätte es weitergehen können. Doch die Stuttgarter mussten beim 3:2-Sieg gegen die Schweizer leiden. Obwohl sie 28 Torschüsse fabrizierten. Die Chancenverwertung ist und bleibt ein Thema beim VfB. 

So eine Diskrepanz zwischen Dominanz und fehlender Reife habe er noch nie erlebt, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nach dem letzten Spieltag der Gruppenphase und Tabellenplatz elf, der in die Playoffs führt und entweder Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad als Gegner am 19. und 26. Februar bereithält. „Wir haben 35 Minuten gespielt wie aus einem Guss, hatten absolute Kontrolle und sehr viele Chancen“, sagte Hoeneß.

Nach der 2:0-Führung fehlt dem VfB Stuttgart gegen Bern die Kaltschnäuzigkeit

„Im Grunde war nach sieben Minuten die Wiese offensichtlich gemäht“, sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zum Traumstart. „Wir haben gleich die Chance genutzt, können schnell 3:0 führen. Die Führung hat uns nicht gutgetan, wir haben dann nachgelassen.“ Die Konsequenz war weg. Wobei sich die Kernzahlen gar nicht so schlecht lesen.


In den acht Partien der Gruppenphase der Europa League schoss der VfB 15 Tore, was 1,87 Treffern pro Partie entspricht. Für die 15 Tore gab es auch 15 Punkte. Im Vergleich: In der Bundesliga schossen die Stuttgarter in den bisher 19 Partien 36 Tore (Schnitt 1,89). Kuriose Parallele: Auch hier gibt es bisher für jedes Tor rechnerisch einen Punkt, also 36. Nicht repräsentativ sind die drei Partien im DFB-Pokal. Acht Tore bedeuten hier einen Schnitt von 2,67 Treffern pro Spiel. 

Kapitän Atakan Karazor warnt

VfB-Kapitän Atakan Karazor sagte jedenfalls nach dem 3:2-Sieg mit Toren von Deniz Undav (6. Minute), Ermedin Demirovic (7.) und Chema Andres (90.): „Da müssen wir vorher schon den Sack zumachen.“ Nach dem Anfangsfeuerwerk „haben wir vielleicht gedacht, dass es jetzt von alleine geht. Aber das ist die Europa League, mit solchen Gedanken darf man da nicht auftreten.“ Auch nicht in der Bundesliga. In der es am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) zu Hause gegen den SV Freiburg weitergeht.

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