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VfB Stuttgart in den Playoffs: Gegner Celtic im Porträt – viel Ärger im Paradies

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Celtic Glasgow erlebt aktuell unruhige Zeiten, hat aber gute Erinnerungen an ein Duell vor 23 Jahren. Das muss man über den nächsten internationalen Gegner des VfB Stuttgart wissen.  


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Der Los-Wunsch von Atakan Karazor wurde erhört. „Ich würde mir gern Celtic wünschen, und ich glaube, die Jungs haben auch richtig Bock auf ein geiles Spiel im geilen Stadion“, hatte der Kapitän des VfB Stuttgart nach dem erkenntnisreichen 3:2 gegen Bern am Donnerstagabend gesagt.

Nun ist klar, es geht am 19. Februar in den Celtic Park, eine der Kathedralen des Insel-Fußballs. Eine Woche später steigt das Rückspiel in Stuttgart. „Das ist ein klangvoller Name“, sagt Sport-Vorstand Fabian Wohlgemuth übers Los und einen Gegner mit ganz viel Geschichte und Titel (Europapokalsieger der Landesmeister 1967, 55 (!) nationale Meisterschaften.

Eine Stadion mit viel Wucht und Lärm

In den Celtic Park, Spitzname Paradise, passen 60.832 Zuschauer rein, die an guten Tagen einschüchternd zum 12., 13. Mann werden, weil es sehr, sehr laut dort werden kann. Zuletzt war das aber seltener der Fall. Es kriselt bei Celtic, besonders zwischen Fans und Eigentümern. Die Fans hätten gerne mehr Investitionen in den Kader, es gab schon einen Stimmungsboykott. Und auch sportlich läuft es in dieser Spielzeit alles andere als gut beim nächsten internationalen Gegner des VfB Stuttgart.  


Der Serienmeister und gefühlte Champions-League-Dauergast ist aktuell national nur die Nummer drei hinter den Hearts of Midlothian und Ortsrivale Rangers. Das ist Folge und Ausdruck einer turbulenten Spielzeit, in der mit Clublegende Martin O´Neal (73) bereits der dritte Trainer das Sagen hat. Von seinem Vorgänger Wilfried Nancy trennte sich der Verein bereits nach 33 Tagen wieder, weil er sechs von acht Pflichtspielen verlor. Immerhin schaffte Celtic durch ein 4:2 gegen Utrecht am Donnerstag noch den Sprung unter die Top 24 in der Europa League.

VfB traf vor exakt 23 Jahren schon mal auf Celtic Glasgow  

Dort gibt es nun ein Wiedersehen mit dem VfB Stuttgart. Fast auf den Tag genau 23 Jahre sind die bisherigen zwei Duelle mit dem schottischen Rekordmeister her. Damals trafen die beiden Teams im Achtelfinale des Europa-League-Vorläufers, dem Uefa-Cup, aufeinander. Wie in der Saison 2025/26 auch, fand damals das Hinspiel in Glasgow statt (3:1 für Celtic). Das Stuttgarter 3:2 im Rückspiel (nach einem 0:2-Rückstand) reichte den jungen Wilden unter Felix Magath nicht fürs Weiterkommen. Kleines Trostpflaster: Drei Monate später war man deutscher Vizemeister. Celtic erreichte damals das Finale, verlor dieses aber gegen den FC Porto. Kuriosität: Auf die Portugiesen könnte der Gewinner des Duells VfB Stuttgart gegen Celtic Glasgow dann im Achtelfinale im März treffen.

Klar ist durch das Los Celtic: Stuttgart kann sich erneut auf eine schottische Party freuen. So wie im Sommer 2024. Zigtausende Schotten feierten damals in Stuttgart ein friedliches EM-Fest, als die schottische Nationalmannschaft bei der EM in Stuttgart auf Ungarn traf und ausschied. Geschichte, die sich nun beim Gastspiel von Celtic aus VfB-Sicht gerne wiederholen darf.     

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