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Sport-Kooperation Team Unterland hat erste Hürden gemeistert

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Die Führungscrew des Team Unterland zieht nach den ersten Monaten eine positive Zwischenbilanz. Die Zusammenarbeit der fünf sportlichen Aushängeschilder der Region wird im Alltag bereits gelebt.

Das Heimspiel der Heilbronner Falken im vergangenen Dezember gegen den EC Peiting hatten Mitglieder des Team Unterland gemeinsam verfolgt.
Das Heimspiel der Heilbronner Falken im vergangenen Dezember gegen den EC Peiting hatten Mitglieder des Team Unterland gemeinsam verfolgt.  Foto: Team Unterland

Kein Ass, sehr wohl aber ein geglückter Aufschlag. So lässt sich, um im Sport-Jargon zu bleiben, die erste Zwischenbilanz des Team Unterland zusammenfassen, die die Führungscrew der fünf an ihm beteiligten sportlichen Aushängeschilder der Region am Dienstag bei ihrem Jour fixe gezogen hat.

„Beim Start war zwar nicht alles perfekt, aber wir haben im Austausch schon viele gemeinsame Punkte und Schwierigkeiten aus dem Vereinsleben identifiziert“, blickt etwa Onur Celik, Vorstandsvorsitzender des VfR Heilbronn, auf die ersten Monate zurück. „Ich bin guter Dinge, dass die Zusammenarbeit weiter an Fahrt aufnimmt und überzeugt, dass wir alle voneinander profitieren werden.“


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Neues Team Unterland startet Ticket-Aktion zum Auftakt


Führungscrew sieht Ziel der Kombiticket-Aktion erfüllt

Letzteres war der Hintergedanke des sportartübergreifenden Zusammenschlusses, der derzeit (noch) vor allem eine Art Arbeitsgruppe ist. Neben den VfR-Fußballern sind die Drittliga-Handballer des TSB Horkheim, die Basketballer der TSG Heilbronn Reds, die Heilbronner Falken sowie die Handballerinnen der Sport-Union Neckarsulm Teil des Team Unterland.

Die Kombiticket-Aktion im vergangenen Jahr, dank der Fans mit einer einzigen Eintrittskarte Spiele aller fünf Partner besuchen konnten, war das erste von außen sichtbare Lebenszeichen des Quintetts. „Die Zahl der verkauften Tickets war ehrlicherweise überschaubar“, sagt Tobias Maier als Abteilungsleiter der Reds. „Aber wir haben gemerkt, dass ein Interesse besteht und zum Beispiel bei uns in der Halle über die Kooperation gesprochen und diskutiert worden ist“, ergänzt Tobias Simon, Vorstandsmitglied der Horkheimer Handballer.


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Interner Austausch über ähnliche Probleme

Genau das hatte das Team Unterland bezweckt. Nicht das Finanzielle, sondern die Sichtbarkeit des Projektes war das primäre Ziel der Ticket-Aktion gewesen, die in Zukunft durchaus eine Wiederholung erfahren könnte.

Neben einer solchen öffentlichen „Erlebbarkeit“ des Zusammenschlusses, bietet den fünf Partnern vor allem der interne Austausch einen Mehrwert. So gab es Gespräche über Vor- und Nachteile von Kassen- und Ticketsystemen, eine mögliche Kooperation mit dem Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr (HNV), die Gestaltung von Trainingslagern sowie Werbe- und Sponsorenpartnerschaften.

Team Unterland wird bereits praktisch gelebt

Praktisch wurde der Zusammenschluss bereits gelebt, als sich die Reds im Dezember Teile der LED-Werbebande von der Sport-Union ausgeliehen hatten und der TSB Horkheim dem VfR Heilbronn jüngst aushelfen konnte, als den Fußballern ein Physiotherapeut fehlte. „Der Austausch macht uns stark. Wir haben alle bei Problemen keine externen Berater, aber durch die Kooperation habe ich vier andere Ansprechpartner, die in bestimmten Bereichen potenziell vor den gleichen Herausforderungen stehen wie ich“, beschreibt Hannes Diller den Mehrwert der Kooperation.

 Foto: Team Unterland

Man sei sich allerdings darüber bewusst, sagt der Sport-Union-Geschäftsführer, dass sich das Team Unterland seine Lorbeeren erst verdienen müsse. „Wir sind noch am Anfang, aber es ist gut, wenn wir nach außen mit einer Stimme sprechen“, betont Tobias Maier.

Heilbronner Eishockey bleibt Teil des Team Unterland

Die Präsenz des Zusammenschlusses aufrecht zu erhalten, sei für die vorwiegend ehrenamtlich handelnden Vereinsvertreter im sportlichen Alltag nicht immer einfach, das betonen alle Partner. Doch Planungen, etwa für Zusammenarbeiten mit externen Akteuren oder Drittveranstaltungen, bestehen bereits. Ebenso wie der feste Wille, das Team Unterland in der Region noch tiefer zu verankern. Und, wie Tobias Maier, betont: „Das Heilbronner Eishockey gehört definitiv dazu – egal, wie es dort weitergeht.“


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