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Fest des Sports
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Das sind die Unterländer Sportler des Jahres

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Am Donnerstagabend wurden beim Fest des Sports die besten Athleten 2023 geehrt. Mit Mara Alber und Milan Hosseini triumphieren zwei Wiederholungstäter bei der 66. Auflage der Unterländer Sportlerwahl.

Beim Fest des Sports in Heilbronn wurden die besten Sportler 2023 geehrt.
Beim Fest des Sports in Heilbronn wurden die besten Sportler 2023 geehrt.  Foto: Mario Berger

Einen beglückwünschenden Händedruck von Stimme-Verleger Tilmann Distelbarth und Chefredakteur Uwe Ralf Heer bekamen alle Sportler, die am Donnerstag auf die Bühne unter die Pyramide der Kreissparkasse Heilbronn gebeten wurden.

Doch der an diesem Abend wichtigste Händedruck, die Bronze-Kleinskulptur mit dem gleichen Namen, blieb beim Fest des Sports 2024 den Siegern der 66. Unterländer Sportlerwahl vorbehalten.

Jonas Mächtig und Simon Riedinger sind völlig überrascht

Für zwei der vier Geehrten war die Auszeichnung für ihre im Vorjahr erbrachten sportlichen Leistungen bereits ein bekanntes Gefühl. Sowohl Kunstturner Milan Hosseini als auch Fußballerin Mara Alber standen nach ihrer Auszeichnung 2023 in der Gunst von Lesern und Usern der Heilbronner Stimme sowie der vierköpfigen Jury erneut ganz vorne.

Eine neue Erfahrung war die Auszeichnung hingegen für die 19-jährigen Kunstradfahrer Jonas Mächtig und Simon Riedinger aus Auenstein, die sich für den RKV Ilsfeld hauchdünn vor den Ringern der Red Devils Heilbronn und den in die Württembergliga aufgestiegenen Frauen des TC Bad Friedrichshall den Titel als Mannschaft des Jahres sicherten. "Wir hatten uns eigentlich eher als Underdogs eingeschätzt", sagte Riedinger freudestrahlend angesichts der namhaften Konkurrenz.


Bester Sportler 2023: Olympia-Traum spornt Milan Hosseini an

Die sportliche Vielfalt der Region zeigte sich in allen drei Kategorien und Tilmann Distelbarth fragte zu Beginn des Abends rhetorisch: "Was wäre die Gesellschaft ohne die ehrenamtliche Arbeit und das Streben nach Höchstleistungen im Sport?"

Milan Hosseini (rechts) konnte den begehrten "Händedruck" aus Bronze in diesem Jahr persönlich entgegennehmen. Leichtathlet Tim Holzapfel wurde Dritter.
Milan Hosseini (rechts) konnte den begehrten "Händedruck" aus Bronze in diesem Jahr persönlich entgegennehmen. Leichtathlet Tim Holzapfel wurde Dritter.  Foto: Berger, Mario

Dieses Streben hatte Milan Hosseini 2023 zu einer EM-Bronzemedaille am Boden geführt. Der in Flein geborene Athlet der TG Böckingen hatte seine Teilnahme am Fest des Sports im vergangenen Jahr wegen des DTB-Pokals absagen müssen und war umso glücklicher, den "Händedruck" in diesem Jahr persönlich entgegennehmen zu können.

"Das spornt mich an und das möchte ich unbedingt schaffen", sagte der 22-jährige Sportsoldat, als er von Heer auf eine mögliche Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris angesprochen wurde. Zuletzt hatte Triathlet Sebastian Kienle 2014 den Titel bei den Männern erfolgreich verteidigen können.

Nein zum FC Chelsea beschert Mara Alber überregionale Aufmerksamkeit

In der Konkurrenz der Frauen war dies vor Mara Alber letztmals 2019 Schwimmerin Annika Bruhn geglückt. Nachdem Alber 2023 noch recht überraschend gewonnen und den Preis persönlich entgegengenommen hatte, musste sich die Stockheimerin bei ihrer Titelverteidigung mit einer Videobotschaft an die rund 320 Gäste richten.

"Es ehrt mich sehr, dass meine Leistungen so gut bei den Leserinnen und Lesern und der Jury ankommen", sagte die stolze 18-Jährige, die sich als derzeitige Top-Torschützin der Bundesliga-Frauen der TSG Hoffenheim bereits auf dem Weg zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg befunden hatte. Ein von ihr kürzlich abgelehntes Vertragsangebot des zahlungskräftigen englischen Rekordmeisters FC Chelsea hatte auch überregional für Aufsehen gesorgt.

Moderator Uwe Ralf Heer hebt nicht ab

Bei der 66. Sportlerwahl hatten Stimme-Leser sowie eine aus Heilbronns OB Harry Mergel, dem Vorstandsvorsitzenden des Sportkreises Heilbronn, Klaus Ranger, Uwe Ralf Heer und Stefanie Wahl als Sportchefin der Heilbronner Stimme bestehende Jury zu gleichen Teilen ihre Favoriten gewählt.

 

Für viel Spaß sorgte das kurzweilige "Dalli-Klick"-Quiz. Richard Lohmiller und Natalie Fein (li.) gewannen knapp gegen Fred Schulze und Lena Stemper.
Für viel Spaß sorgte das kurzweilige "Dalli-Klick"-Quiz. Richard Lohmiller und Natalie Fein (li.) gewannen knapp gegen Fred Schulze und Lena Stemper.  Foto: Berger, Mario

Im Rahmenprogramm führte Heer, der das Fest des Sports zum 27. Mal moderierte, durch ein anspruchsvolles "Dalli-Klick"-Sport-Quiz, bei dem − passend zu den Sommerspielen in Paris − deutsche Olympiasieger gesucht wurden.

Das Team Richard Lohmiller/Natalie Fein (Gewichtheberin des TSV Heinsheim) setzte sich dabei knapp gegen Neckarsulms Audi-Werkleiter Fred Schulze und Fechterin Lena Stemper durch. Auf einen "Das war Spitze!"-Sprung im Stile von Hans Rosenthal verzichtete Heer im Anschluss allerdings. Akustische Beiträge lieferte der Brackenheimer Mallorca-Sänger Micha von der Rampe mit seiner blauen Tuba.

Fördersumme steigt auf 1.490. 926 Euro

Traditionell war das Fest des Sports auch der Jahreshöhepunkt für die Sporthilfe Unterland e.V. Heilbronn-Hohenlohe, für die Stefanie Wahl die Schecks mit einer Gesamtsumme von 58.290 Euro an die von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten aus der Region überreichte. Dadurch stieg die gesamte, seit 1986 ausgeschüttete Fördersumme auf 1.490. 926 Euro.

 
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