Das Versprechen für die Zukunft: Mara Alber ist "Unterländer Sportlerin des Jahres"
Die Bundesliga-Fußballerin von der TSG Hoffenheim sammelt erneut viele Sympathiepunkte. Mara Alber ist "Unterländer Sportlerin des Jahres" und lehnt ein Angebot des FC Chelsea ab.

Den Applaus hat Mara Alber noch im Ohr. Vor einem Jahr wird die junge Stockheimerin als Unterländer Sportlerin des Jahres gefeiert - der Auftakt in ein 2023, in dem die Offensivfußballerin mit der U 19-Nationalmannschaft Vizeeuropameisterin wird. "Diesmal hat es im Finale gegen Spanien leider nicht geklappt", sagt die 18-Jährige. "Das Turnier war trotzdem cool."
Im Spätsommer geht es zur U20-WM
Auch bei den Bundesliga-Frauen der TSG Hoffenheim erarbeitet sich die Studentin für Sportmanagement im Eiltempo einen Stammplatz und liegt mit sieben Toren in der clubinternen Statistik weit vorne: "Es läuft richtig gut und macht mich stolz, dass ich mit 18 mit oben stehe." Zudem macht es Mut für die U20-WM im Spätsommer in Kolumbien. Das Sympathische an Mara Alber: Sie bleibt bescheiden. Das Angebot des englischen Meisters FC Chelsea lehnt sie ab, verlängert stattdessen vorzeitig in Hoffenheim. "Wir dachten, dass der Wechsel noch zu früh kommt", sagt Alber und mag sich zunächst im Kraichgau weiterentwickeln.
Über ihre zweite Trophäe bei der Unterländer Sportlerwahl strahlt sie im Video. Diesmal hat sie den Applaus nicht, weil sie sich auf die Bundesliga-Partie gegen Freiburg vorbereitet. Im Publikum aber sitzen ihre Eltern.
Zum "Unterländer Sportler des Jahres" wurde der Kunstturner Milan Hosseini gewählt. Die Mannschafts-Wahl konnten Jonas Mächtig und Simon Riedinger für sich entscheiden und wurden beim Fest des Sports zu den "Unterländer Sportlern des Jahres" gekürt.
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