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Aufholjagd der Heilbronn Reds kommt in Heidelberg zu spät

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Entgegen aller sportlichen Vorzeichen verliert Basketball-Regionalligist TSG Heilbronn Reds beim USC Heidelberg II. Von Spitzenplatz bis Abstiegskampf ist weiter alles möglich.

Tim Klein (Mitte) und Trainer Goran Mijic (links) hatten mit den Reds wie schon im Hinspiel auch auswärts gegen den USC Heidelberg II das Nachsehen.
Tim Klein (Mitte) und Trainer Goran Mijic (links) hatten mit den Reds wie schon im Hinspiel auch auswärts gegen den USC Heidelberg II das Nachsehen.  Foto: Berger, Mario

Das Endergebnis am Samstagabend in der alten Sporthalle des Heidelberger Instituts für Sport und Sportwissenschaft passte einerseits gar nicht ins Bild. Andererseits passte es dann aber doch wie die Faust aufs Auge. So war die 77:82 (45:40)-Niederlage der TSG Heilbronn Reds bei der zweiten Mannschaft des USC Heidelberg angesichts der jeweiligen Formkurven beider Mannschaften überraschend, angesichts der kaum noch seriös vorherzusagenden Regionalliga Baden-Württemberg aber im Grunde folgerichtig.

Als klarer Favorit angereist, verschliefen die Heilbronner von Trainer Goran Mijic nach einem vielversprechenden Start das erste (11:20) ebenso wie das dritte Viertel (13:25) und konnten in den Spielabschnitten zwei und vier den daraus resultierenden Neun- beziehungsweise 22-Punkte-Rückstand anschließend nicht mehr aufholen.


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Spieler der Heilbronn Reds bestätigen Prophezeiungen ihres Trainers


Sehr breites Tabellenmittelfeld in der Regionalliga

Damit haben sich hinter Tabellenführer PKF Titans Stuttgart (34 Punkte) und Verfolger VfL Kirchheim (22 Punkte) nun sieben Mannschaften mit jeweils 20 Punkten eingereiht, darunter als Fünfter die Heilbronn Reds. Zwei weitere Teams stehen bei 18 Zählern.

So passte es zur ausgeglichenen Liga, dass nicht etwa der Gast mit einer vollbesetzten Bank und seiner bis dahin andauernden Siegesserie von vier Spielen die Oberhand behielt, sondern die Gastgeber des USC II, die zuletzt acht Spiele in Folge verloren, damit seit Ende November auf ein Erfolgserlebnis gewartet hatten und bei denen Trainer Stefan Gagic verletzungs- und krankheitsbedingt auch noch auf sechs Akteure hatte verzichten müssen.

Heilbronn Reds können nicht an starken Beginn anknüpfen

Drei frühe Punkte von Simon Schmitz, Denis Schnakenbergs anschließender Korbleger und Arnau López’ verwertetes Marques-Charlton-Zuspiel hatten bereits nach anderthalb Minuten eine 7:0-Führung zur Folge und aus Reds-Sicht mächtig Lust auf mehr gemacht. Doch bis zum Viertelende kamen nur noch vier weitere Punkte hinzu, weil sich Fehlpässe und (Freiwurf-)Fehlwürfe trotz gut herausgespielten Wurfgelegenheiten summierten und auch Nils Maisel und Dariusz Blank nach ihrer Hereinnahme eher unglücklich agierten.

Anschließend entwickelte sich eine umkämpfte und intensive Partie, in der die Reds kurz vor der Halbzeit durch Vedran Milicevic zum 43:43 hätten ausgleichen können. Doch der freie Dreier-Wurf des 36-Jährigen sprang von der Innenseite des Korbrings wieder heraus.


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Cleverer USC Heidelberg II bringt Führung über die Zeit

Bis zum 49:59 Mitte des dritten Viertels blieben die Reds auf Tuchfühlung, bekamen danach aber vermehrt Probleme mit der forschen Abwehrarbeit der Heidelberger. Als sich das im Schlussabschnitt wieder änderte, war die Hypothek des Rückstands jedoch zu hoch, um die Begegnung noch zu drehen. Nils Maisels Drei-Punkte-Würfe verfehlten ihr Ziel und der USC II wich den Heilbronner Foulversuchen clever aus, um statt von der Freiwurflinie werfen zu müssen, Zeit von der Uhr nehmen zu können.


TSG Heilbronn Reds: Schnakenberg (10), López (22), Schmitz (8), Charlton (21); Milicevic (6); Klein, Hartig, Blank (4), Maisel (6), Cibula, Gatzoris, Çamdal.

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