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Spieler der Heilbronn Reds bestätigen Prophezeiungen ihres Trainers

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Der Heilbronner Regionalligist hat sich seit Jahresbeginn aus seiner Ergebniskrise herausgearbeitet. Aus sportlichen Hürden sind inzwischen Chancen geworden, die beim USC Heidelberg II genutzt werden sollen.

Heilbronn-Reds-Trainer Goran Mijic will mit seiner Mannschaft den fünften Sieg in Serie.
Heilbronn-Reds-Trainer Goran Mijic will mit seiner Mannschaft den fünften Sieg in Serie.  Foto: Seidel, Ralf

Ein bisschen wie ausgewechselt, ein bisschen wie neugeboren oder einfach: „Jetzt geht’s los.“ Goran Mijic lacht kurz, nachdem er mit den drei Worten zu erklären versucht hat, was seine Mannschaft der TSG Heilbronn Reds nach vier Siegen in Folge in den bevorstehenden Wochen noch zu erreichen gedenkt.

Ernsthaftigkeit und Vorfreude begleiten die Regionalliga-Basketballer bereits durch die gesamte Spielzeit, haben sich aber jüngst in der Gewichtung ein wenig verschoben. Es wird wieder mehr gelacht, mehr geflachst. Im oberen Teil der Tabelle lebt es sich nun einmal angenehmer als im unteren.


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Überzeugende Auftritte der Heilbronn Reds seit Jahresbeginn

Der anstehende Dreierpack mit seinem Auftakt am Samstag (20 Uhr) beim USC Heidelberg II und an den darauffolgenden Sonntagen (jeweils 17 Uhr) zu Hause gegen KKK Haiterbach und die Merlins Crailsheim II ist für die Heilbronner innerhalb weniger Wochen von einer hohen Hürde zu einer Standortbestimmung geworden.

Wie ausgewechselt spielen die Reds seit Jahres- und Rückrundenbeginn. Auf eine knappe Zwei-Punkte-Niederlage nach Verlängerung gegen Tabellenführer PKF Titans Stuttgart folgten drei überzeugende Siege mit 24, zehn, 19 und zwölf Punkten Differenz. „Unser gesamtes neues Offense-Defense-System ist in den vergangenen Wochen immer besser zusammengekommen, weil wir endlich keine längerfristig verletzten Spieler mehr haben“, nennt Trainer Mijic den Hauptgrund für den Leistungs- und Stimmungsumschwung.


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Frühe Rückrunden-Siege haben Reds den Druck genommen

An diesen hatte der Trainer bereits während der Hinrunde, die seine Mannschaft mit mehr Niederlagen als Siegen und in der Abstiegszone beendet hatte, stets geglaubt; die starken Trainingsleistungen seiner Spieler hatten ihn optimistisch gestimmt. „Doch es gibt einen großen Unterschied zwischen Wissen und Machen. Die Jungs bestätigen mich aber jetzt“, sagt Mijic – und lacht angesichts seiner prophetischen Fähigkeiten.

Angesichts derer darf es den nächsten Gegnern beinahe etwas Angst machen, wenn der 39-Jährige betont: „Unser Entwicklungsprozess läuft immer noch. Wir können spielerisch noch zulegen und in der Mannschaft ist auch der Wille dazu vorhanden. Ich glaube, dass da noch etwas kommt; ich bin optimistisch.“


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Die Hinspiele gegen das nächste Gegner-Trio hatten die Reds in ihrer schwächsten Phase der laufenden Saison allesamt verloren, „doch wir sind jetzt lockerer im Kopf und haben nach den Siegen keinen so großen Druck mehr“, führt Goran Mijic sein „Jetzt geht’s los“ dann doch noch etwas aus.

Wenn Mama, Oma oder Onkel nicht vom Wesentlichen ablenken

Den Eindruck, dass seine jungen Spieler auswärts aufgrund einer geringeren Erwartungshaltung befreiter aufspielen könnten, bestätigt Goran Mijic: „Weil vielleicht nicht noch Mama, Oma oder Onkel auf der Tribüne sitzen.“ Dazu kommt, dass Unterschied-Spieler Marques Charlton in Top-Form ist, Nils Maisel im Hinspiel gegen den USC Heidelberg II gefehlt hatte und Dariusz Blank nach überstandener Erkältung und verpasstem Spiel bei der BG Remseck bereits am Montag zurück im Training gewesen ist.

Vieles spricht daher vor dem Wochenende für die Heilbronn Reds. Doch Goran Mijic warnt, weil sich der Universitätssportclub als Tabellenelfter derzeit in der gleichen verzwickten Situation befindet, in der die Reds vor nicht allzu langer Zeit selbst noch steckten: „Es ist ganz große Vorsicht geboten.“


Reds suchen neuen Trainer für Frauen-Mannschaft

Eine personelle Umstrukturierung wird in der sich im Aufbau befindlichen Frauen-Mannschaft der Heilbronn Reds nötig. Weil aus beruflichen Gründen die Trainerstelle ab dem 1. März vakant ist, wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gesucht. „Ob erfahrener Coach oder ambitionierter Neueinsteiger – bei uns zählt vor allem die Leidenschaft für Basketball und die Arbeit mit dem Team“, heißt es in einer Vereinsmitteilung. Am Spielbetrieb nimmt das Team noch nicht teil, trainiert aber dienstag- und freitagabends jeweils in der Sporthalle des Justinus-Kerner-Gymnasiums. Bei Interesse gibt es weitere Informationen per E-Mail: info@heilbronnreds.de

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