Heilbronner Falken benötigen rasch Sponsoren-Geld – Antworten bis Montagmittag erwartet
Die Heilbronner Falken werben um eine Finanzspritze von Sponsoren, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Der Eishockey-Oberligist bittet um Rückmeldung bis Montagmittag.
Die Heilbronner Falken stecken in finanziellen Schwierigkeiten – das wird immer offensichtlicher. Gibt es noch Rettung für die Falken? Das fragen sich Beobachter und Fans schon länger. Angesichts erneut fehlender Transparenz, ein wiederkehrender Vorwurf seitens der Anhänger, hat sich die „Fanszene Heilbronn“ mit markigen Worten an die Gesellschafter gerichtet.
Klar ist: Der Eishockey-Oberligist hatte Sponsoren angeschrieben und kurzfristig zu einem Termin am Freitag, dem 16. Januar 2026, eingeladen. Mit einer schriftlichen Absichtserklärung können Sponsoren nun die Höhe ihres beabsichtigten Engagements kundtun. Das entsprechende Schreiben liegt unserer Redaktion vor, dessen Echtheit ein Vereinsvertreter auf Anfrage bestätigt.

Finanzielle Lage angespannt: Sponsoren sollen Geld zur Falken-Rettung bereitstellen
In dem einseitigen Papier, das auf den vergangenen Freitag (16.01.) datiert ist, heißt es: „Ich will die Heilbronner Falken mit einem finanziellen Beitrag unterstützen, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Ich bin daher bereit den Betrag von [...] Euro zeitnah einzubringen.“ Die gespendete Summe diene „ausschließlich der Rettung und Erhaltung der Heilbronner Falken und damit dem Profi-Eishockey in Heilbronn“.
Weiter unten können bisherige oder potenzielle Sponsoren ankreuzen, in welcher Form sie Geld zur Verfügung stellen wollen. Zur Auswahl stehen vier Möglichkeiten:
- Mittel zur Rettung ohne direkte Gegenleistung
- Mittel zum Eintritt als Gesellschafter
- Mittel als zusätzliches Sponsoring (aktuell)
- Mittel als langfristiges Darlehen
Heilbronner Falken drängen auf zeitnahe Antwort von Sponsoren
Die Zeit scheint zu drängen: Am Ende des Schreibens heißt es, „aufgrund der Dringlichkeit“ werde um Rückmeldung bis zum heutigen Montag, 19. Januar, um 12 Uhr gebeten.
Die finanzielle Lage des Eishockey-Oberligisten war bereits im vergangenen Sommer ein Thema für die Öffentlichkeit. So sorgten unter anderem mehrere Fan-Aktionen dafür, dass die Heilbronner nach zunächst verweigerter Lizenz doch in der Oberliga starten durften.
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