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Gerüchte über Insolvenz der Falken
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HEC-Vorsitzender Kai Sellers: „Irgendwie muss es mit Profi-Eishockey in Heilbronn weitergehen“

  
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Bei den schwelenden Gerüchten über eine mögliche Insolvenz der Heilbronner Falken hat sich der Stammverein, der Heilbronner EC, mit seinem Amateur-Team Eisbären Heilbronn Gedanken über die Zukunft des Standorts gemacht.

 Foto: nicht angegeben

Die Gerüchte über eine mögliche Insolvenz der Heilbronner Falken halten sich hartnäckig. Zumal der geschäftsführende Gesellschafter Franz Böllinger die finanzielle Lage bei dem Drittligisten Mitte Dezember in einer Mitteilung als „extrem kritisch“ bezeichnet hatte, sich allerdings bisher nicht weiter dazu äußerte.

Das hat auch die Verantwortlichen des Heilbronner EC auf den Plan gerufen. Es gebe zwar noch keinen „Masterplan“ für den Fall der Fälle, dass die Falken tatsächlich im Lauf der Saison oder nach deren Ende Insolvenz anmelden müssten, aber Gedanken über die Zukunft des Eishockeys im Unterland habe man sich in der Führungsriege des Vereins schon gemacht, sagt Kai Sellers. Eines ist für den Vorsitzenden des HEC sicher: „Die Eisbären da einfach darüberzustülpen, ist nicht möglich“ – und werde seiner Ansicht nach auch nicht passieren.

HEC Eisbären könnten durchaus aufsteigen, wenn sie Meister werden

Generell möglich wäre es jedoch. Die Eisbären stehen in der viertklassigen Baden-Württemberg-Liga derzeit auf Platz eins und würden als Klassenprimus in die Playoffs gehen. Würden die Heilbronner Amateure auch Meister, hätten sie sich das Recht auf den Aufstieg erspielt.

Auch wirtschaftlich steht der HEC auf soliden Füßen, wie die Hauptversammlung im Dezember gezeigt hat. Für Sellers ist klar: „Irgendwie muss es mit Profi-Eishockey in Heilbronn weitergehen“, sagt der Vorsitzende. 

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