Die Rumpftruppe der Heilbronner Falken macht ihren Trainer am Ende glücklich
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Mit dem letzten Aufgebot treten die Heilbronner Falken gegen die Passau Black Hawks an. Wieder einmal rückt das Team eng zusammen und liefert einen aufopferungsvollen Kampf.
Alec Zawatsky trifft zum zwischenzeitlichen 2:0.
Foto: Thorwartl, Marc
Ein Farbspiel "ohne fünf" - das kennen Skat-Spieler, und wenn das Beiblatt stimmt, dann kann es erfolgreich sein. Aber die Heilbronner Falken spielen nicht Skat, sondern Eishockey. Um da den Ausfall von fünf Stammspielern zu verkraften, muss wirklich alles passen. Brett Ouderkirk, Calder Anderson und Kapitän Freddy Cabana - da fällt nominell eine Top-Reihe aus. Dazu fehlen Manuel Nix und Luis Ludin. Nur weil die Jungadler Mannheim zwei Spieler abstellen, können die Falken mit drei Reihen agieren.
Trotzdem lassen sich die Heilbronner Falken davon nicht ausbremsen. Sie sind es, die das Spiel sofort an sich reißen und den Stempel aufdrücken. Unter anderem auch durch eine frühe Strafe der Gäste. Die ist gerade abgelaufen, da trifft Thomas Supis zum 1:0. In der dritten Minute, das gibt Sicherheit. Auch in der Folgezeit sind sie spielbestimmend, vergeben allerdings einige hochkarätige Chancen. Das 2:0 in der 18. Minute durch Alec Zawatsky ist mehr als nur verdient.
Die Heilbronner Falken beweisen Nehmerqualitäten und schlagen sofort zurück
Auch im zweiten Drittel sind es vornehmlich die Heilbronner Falken, die in Szene treten. Völlig überraschend fällt dann aber der Anschlusstreffer für die Gäste, die einen Zwei-auf-eins-Konter perfekt abschließen. Brechen die Falken jetzt wie am Sonntag auseinander? Nein, nur eine Minute später stellt Lars Schiller den alten Abstand wieder zurück. Als Jan Pavlu kurz danach auf 4:1 erhöht, ist hier bereits eine kleine Vorentscheidung gefallen, zumal die Gäste sich in der Folgezeit zahnlos präsentieren.
"Allerdings haben wir im letzten Drittel wieder zwei Alleingänge zugelassen, da hat uns der Keeper gerettet."
Frank Petrozza
Im Schlussabschnitt verlegen sich die Heilbronner Falken vornehmlich auf die Defensivarbeit. Mindestens ein Verteidiger steht tief hinter der blauen Linie. Ein Powerplay nutzt Alec Zawatsky mit seinem zweiten Treffer zum 5:1-Endstand. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Sieg und den drei Punkten", erklärt Falken-Coach Petrozza. "Allerdings haben wir im letzten Drittel wieder zwei Alleingänge zugelassen, da hat uns der Keeper gerettet. Aber wenn fünf Schlüsselspieler fehlen, passiert so etwas."
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