Drama um Kleinkind
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Vermisstes Mädchen (2) in Bingen tot im Fluss gefunden

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Auf der Suche nach dem vermissten Mädchen aus Bingen wurde am Dienstagvormittag eine Kinderleiche gefunden. Kurze Zeit später ist es traurige Gewissheit.

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Der Fluss Jauchert liegt in der Nähe des Elternhauses.
Der Fluss Jauchert liegt in der Nähe des Elternhauses.  Foto: Christoph Schmidt (dpa)

Viel Blaulicht und rund 200 Einsatzkräfte – seit Sonntagabend läuft eine große Suchaktion im baden-württembergischen Bingen (Landkreis Sigmaringen). Der Grund: Ein zweijähriges Mädchen wird vermisst. Wegen der kalten Temperaturen zählt jede Minute, doch die Suche blieb bislang erfolglos. Am Dienstagvormittag dann die Schockmeldung: Eine Kinderleiche wurde gefunden.

Leiche identifiziert: Vermisstes Mädchen aus Bingen tot im Fluss gefunden

Update, 19. Dezember, 12:50 Uhr: Es ist traurige Gewissheit! Die vermisste Zweijährige aus Bingen-Hitzkofen ist tot. Wie eine Polizeisprecherin aus Ravensburg gegenüber der Heilbronner Stimme bestätigt, handelt es sich bei der gefundenen Kinderleiche um das gesuchte Mädchen. 

Vermisstes Mädchen aus Bingen: Polizei bestätigt Kinderleiche in Hitzkofen

Update, 19.Dezember, 12:00 Uhr: Ersten Meldungen zufolge wurde am Dienstagvormittag bei der Suche nach dem vermissten Kind eine Leiche geborgen. Die Polizei Ravensburg bestätigt gegenüber der Heilbronner Stimme: Es wurde eine Kinderleiche gefunden! Um kurz nach 11 entdeckten die Einsatzkräfte das tote Kind unmittelbar nach Hitzkofen in Fließrichtng der Lauchert am Ortsende. Der leblose Körper lag in der Lauchert. 

Insgesamt waren zehn Tauchert am Dienstagmorgen an der Suche beteiligt und durchkämmten den eiskalten Fluss flussabwärts. Am Ufer begleiteten Einsatzkräfte die Suche im Gestrüpp.

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich bei der Leiche um das vermisste zweijährige Mädchen handelt, aber zunächst muss die Polizei den Leichnam noch identifizieren. 

Mädchen (2) in Bingen vermisst: Auch in der Nacht keine Hinweise – große Suche im Wasser am Dienstag

Update, 19. Dezember, 8:10 Uhr: Auch in der Nacht gab es keinerlei Hinweise auf das vermisste Mädchen (2) in Bingen-Hitzkofen, erklärte eine Polizeisprecherin gegenüber der Heilbronner Stimme. Die Einsatzkräfte werden am Dienstag erneut den Fluss Lauchert ins Visier nehmen, während auch in andere Richtung ermittelt wird. Mit Hilfe der Wasserschutzpolizei sowie des DLRG werden Böschung und Wasser nochmal abgesucht. Der Fluss fließt in unmittelbarer Nähe des Elternhauses, aus dem das Mädchen am Sonntagabend verschwunden war. 

Schon zu Beginn der Suchaktion waren Taucher im Einsatz und durchsuchten das Wehr, wo der Fluss Lauchert in die Donau mündet. Doch es wurde kein zweijähriges Mädchen gefunden, was als kleiner Hoffnungsschimmer galt. Nachdem bislang immer noch keine Spur aufgetaucht ist, außer die der Hunde am Sonntagabend, die in Richtung Fluss führte, wird nun erneut im und um das Wasser herum gesucht. 

Zweijähriges Mädchen in Bingen vermisst: Nach weiterer Nacht mit Minus-Temperaturen geht die Suche weiter

Update, 19. Dezember, 06:40 Uhr: Am frühen Morgen sollen in Bingen (Landkreis Sigmaringen) -3 Grad herrschen. Die Nacht auf Dienstag war, wie vom "Deutschen Wetterdienst" gegenüber der Heilbronner Stimme vorhergesagt, wohl kälter als die Nacht zuvor. Für das vermisste Mädchen aus dem Ortsteil Hitzkofen besteht weiterhin Lebensgefahr. 

Nachdem die Suche auch am Montag keinen Erfolg hatte, soll sie am heutigen Dienstag fortgesetzt werden. Auch die Wasserschutzpolizei wird wohl dabei sein, um den nahegelegenen Fluss Lauchert zu durchkämmen. Die Chancen auf ein Überleben des kleinen Mädchens sinken immer weiter. Die Ermittler, die das Verschwinden in alle Richtungen untersuchen, führen einen Wettlauf gegen die Zeit. Haben sie ihn schon verloren oder gibt es das Weihnachtswunder? Am Dienstag hoffen viele Menschen auf Antworten – und das Wunder.

Vermisstes Mädchen in Bingen: Suche für Montag eingestellt

Update, 18. Dezember 18:45 Uhr: Das zweijährige Mädchen aus Bingen wird seit Sonntagabend vermisst. Bisher gibt es keine Spur des Kleinkindes. Gegenüber der Heilbronner Stimme erklärte die Polizei Ravensburg, dass die "großen Suchmaßnahmen mit vielen Personen im Dunkeln" keinen Sinn ergeben. Mit der Dunkelheit kommt auch die erneute Kälte in die Region. Für das kleine Mädchen sinkt die Überlebenschance weiter, wenn es sich im Freien aufhalten sollte. 

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit bis zu -4 Grad in der Nacht. Das Mädchen soll im Schlafanzug bekleidet sein. Als positiv wird gewertet, dass die Taucher bei ihrer Suche im nahegelegenen Fluss nichts gefunden haben. Allerdings wird am Dienstag die Wasserschutzpolizei bei der Suche dabei sein. Heißt das nun, dass die Suche komplett eingestellt wurde? Nein, denn: Die Ermittlungsgruppe vor Ort reagiert weiterhin auf Hinweise. 

Mädchen (2) in Bingen vermisst: Spurensicherung im Elternhaus – Suche geht weiter

Update, 18. Dezember, 17:25 Uhr: Die Spurensicherung war am Montag im Elternhaus des vermissten zweijährigen Mädchen in Hitzkofen, dem Ortsteil von Bingen. Laut Polizeisprecher Christian Sugg gab es keine Spuren von Gewalt oder Hinweise darauf. Die große Suchaktion wird am Dienstag fortgesetzt, inklusive Wasserschutzpolizei. Heißt auch: Bislang ist das zweijährige Mädchen nicht aufgetaucht. Die Größe wurde des Mädchens wurde allerdings korrigiert. Bislang war von 60 Zentimetern die Rede, nun heißt es, das Mädchen habe eine altersgerechte Größe. 

Mädchen (2) in Bingen vermisst: Polizei sucht sternförmig – Vernehmungen laufen

Update, 18. Dezember, 16:00 Uhr: Bis zum Montagnachmittag hat die Polizei auf der Suche nach dem vermissten Mädchen (2) in Bingen den Suchradius ausgeweitet. Die Polizisten der Polizeipräsidien Ravensburg und Göppingen laufen laut einer Sprecherin sternförmig vom Elternhaus des Mädchens los und durchkämmen jeden Meter. Dabei kommen auch Spürhunde und Luftunterstützung zum Einsatz.


Im Hintergrund laufen derweil die Vernehmungen der Eltern, von Bekannten und Freunden, die demnach Stunden dauern werden. Die Hoffnung sinkt nicht nur wegen der Dauer seit Verschwinden des kleinen Mädchens, sondern auch wegen dem immer näher kommenden Abend. Auch in der Nacht auf Dienstag werden wieder Temperaturen im Minusbereich erwartet, erklärte der "Deutsche Wetterdienst" gegenüber der Heilbronner Stimme.

Zweijähriges Mädchen in Bingen vermisst: Bürgermeister äußert sich – Familie bei Bekannten

Update, 18. Dezember, 14:45 Uhr: Der Bürgermeister von Bingen, Jochen Fetzer, hat sich zu Wort gemeldet. Er hofft, dass sich das vermisste Mädchen (2) in der Nacht an einem warmen Ort verbracht hat und erklärt: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Temperatur von unter null dann noch große Hoffnung besteht." Neben den niedrigen Temperaturen blickt er auch auf den Fluss Lauchert, der normalerweise ein ruhiger Fluss sei. Fetzer: "Gestern noch haben wir von einem zweijährigen Hochwasser gesprochen. Es ist deutlich mehr Wasser im Fluss als üblich." 

Zur Familie des vermissten Mädchens ist inzwischen  bekannt, dass sie erst seit vergangenem Jahr im Bingener Teilort Hitzkofen wohnt. "Hier kennt jeder jeden", sagt Bürgermeister Fetzer über den 400-Einwohner-Ort. Aktuell sind die Eltern des Mädchens wohl bei Bekannten außerhalb der Gemeinde untergebracht, während die Suche nach ihrer Tochter weiter auf Hochtouren läuft. 

Vermisstes Mädchen in Bingen: Polizeitaucher im Einsatz – keine Spur im Wehr

Update, 18. Dezember, 14:00 Uhr: Die Überlebenschancen des vermissten Mädchens in Bingen sinken von Stunde zu Stunde. Doch es gibt möglicherweise auch eine einigermaßen positive Nachricht: Die Taucher, die am Sonntagabend noch nach der Zweijährigen gesucht haben, haben sie nicht im Wehr gefunden, das sich  zwischen Bingen und Sigmaringendorf befindet. Dort mündet der Fluss Lauchert in die Donau. 

 "Wir haben keine Spur von dem vermissten Mädchen dort gefunden", sagte eine Polizeisprecherin. Das Wohnhaus der Familie befindet sich in einem Teilort von Bingen, in Hitzkopfen. In unmittelbarer Nähe dazu fließt auch der Fluss Lauchert. 

Ein Polizeitaucher im Einsatz. (Symbolbild)
Ein Polizeitaucher im Einsatz. (Symbolbild)  Foto: dpa (Symbolfoto)

Mädchen (2) in Bingen vermisst: Neue Details zum Aussehen des Kindes

Update, 18. Dezember, 10:24 Uhr: Nur im Schlafanzug bekleidet bei Minustemperaturen unterwegs! Das kleine Mädchen, das in Bingen (Landkreis Sigmaringen) seit Sonntagabend vermisst wird, hatte wohl nur leichte Kleidung an als es wahrscheinlich in einem unbeobachteten Moment das Haus verlassen hatte. Wie die Polizei am Montag mitteilt, soll das Mädchen zwischen 16 und 17 Uhr verschwunden sein.

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Auch zum Aussehen gibt es neue Details: Die Zweijährige hat kurze, blonde Haar und blaue Augen. Sie ist ca. 60 Zentimeter groß. Während langsam weitere Details bekannt werden, läuft auch die Suche nach dem Kleinkind weiter. Die Hoffnung auf ein Weihnachtswunder, ein wohlbehaltenes Kind wiederzufinden, sinkt jedoch...

Hoffen auf Weihnachtswunder: Suchaktion nach vermisstem Mädchen in Bingen wird fortgesetzt

Update, 18. Dezember, 9:40 Uhr: Die Suchaktion wird im großen Stil fortgesetzt. Wie die Polizei Ravensburg (auch für den Landkreis Sigmaringen zuständig) gegenüber der "Heilbronner Stimme" erklärte, werden auch am Montag nochmal zahlreiche Einsatzkräfte nach dem vermissten zweijährigen Mädchen in Bingen suchen. Hubschrauber, Spürhunde und Polizisten an Land versuchen, das Kleinkind zu finden, das seit Sonntagabend vermisst wird. Ob noch Hoffnung besteht, dass das Mädchen wohlbehalten wiedergefunden wird? "Bei den Temperaturen leider nicht unbedingt", so eine Sprecherin gegenüber der "Heilbronner Stimme". 

Dennoch gibt die Polizei nicht auf und hofft auf einen "Glücksfall, dass das Kind in einem Haus oder Raum" ist. Weiterhin unklar ist, wie das Kind aus dem Elternhaus verschwinden konnte. Die Polizei geht derzeit nicht von einem Verbrechen aus, ermittelt aber in alle Richtungen. Das Verschwinden ist Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Sigmaringen. Neben der großen Suchaktion wird auch das Umfeld nach Hinweisen auf das vermisste Mädchen befragt. 

Die Hoffnung, das kleine Mädchen wohlauf wiederzufinden, sinkt. Für die Polizei und die Familie des Kindes wäre es wohl ein großes Weihnachtswunder...

Zweijähriges Mädchen in Bingen vermisst – große Suchaktion bisher erfolglos

Erstmeldung, 18. Dezember: Seit Sonntagabend wird das zweijährige Mädchen vermisst, das aus der Wohnung der Eltern verschwunden sein soll. Die Gefahr ist groß für das Kleinkind, denn die Temperaturen sind in der Nacht auf Montag unter null Grad gesunken. Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk suchen nach der Zweijährigen, ohne Erfolg. 

Gesucht wird nicht nur an Land, denn in der Nähe des Elternhauses verläuft der Fluss Lauchert. Feuerwehrtaucher sind beteiligt, auch ein Hubschrauber kreist über der Gegend, Spürhunde unterstützen die Suchaktion an Land. Die Zeit läuft, dennoch wird die Suchaktion gegen Mitternacht erstmal eingestellt, läuft im kleinen Rahmen jedoch weiter, wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt. 

Hoffnung sinkt – große Gefahr für vermisstes Kleinkind in Sigmaringen 

Die Hoffnung, das Mädchen wohlbehalten wiederzufinden, sinkt. Ein Sprecher der Feuerwehr Sigmaringen erklärt laut "SWR", das alles Menschenmögliche getan worden sei. Die Polizei geht inzwischen von einem Unglücksfall aus. Wie das zweijährige Mädchen in Bingen aus der Wohnung der Eltern verschwinden konnte, ist noch unklar. machen.

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