Vermisstes Mädchen (2) in Bingen-Hitzkofen ist tot
Das zweijährige Mädchen, das in Bingen-Hitzkofen vermisst wurde, ist tot. Nach stundenlanger Suche bei winterlichen Temperaturen wird die Kinderleiche am Dienstag im Fluss gefunden.

Es gibt kein Weihnachtswunder 2023, stattdessen ist es traurige Gewissheit: Das vermisste, zweijährige Mädchen aus Bingen ist tot. Das kleine Kind, das am Sonntagabend aus dem Elternhaus im Ortsteil Hitzkofen verschwand, wurde am Dienstagvormittag von der Polizei gefunden. Nach stundenlanger Suche bei winterlichen Temperaturen teils im Minusbereich, immer weiter sinkender Hoffnung und großer Anteilnahme vieler Menschen, gibt es letztlich kein Happy End, sondern viele offene Fragen – und ein Kleinkind, dessen Leben vorbei ist.
Traurige Gewissheit: Vermisstes Mädchen (2) in Bingen tot
Die Suche dauerte rund 42 Stunden in Bingen-Hitzkofen, dann kam die Nachricht, die viele kommen sehen haben: Eine Kinderleiche wurde geborgen. Zunächst meldeten Augenzeugen den Fund des toten Kindes, dann bestätigte die Polizei die traurige Meldung: Eine Kinderleiche wurde gefunden. Um kurz nach 11 Uhr am Dienstagvormittag fanden die Einsatzkräfte, zu denen am Dienstag auch Wasserschutzpolizei und DLRG gehörten, den leblosen Körper. Um 12.50 Uhr bestätigt die Polizei gegenüber der Heilbronner Stimme, dass es sich bei der gefundenen Kinderleiche um das zweijährige Mädchen handelt.
Die Leiche des vermissten Mädchens wurde am Ortsausgang von Hitzkofen in Fließrichtung der Lauchert gefunden. Schon am Sonntag führte eine erste Fährte die Spürhunde an den Fluss Lauchert, eine Suche am Wehr, wo Lauchert in Donau mündet, blieb erfolglos. Es keimte Hoffnung auf – bis Dienstag um kurz nach 11 Uhr.
Vermisstes Mädchen in Bingen gestorben – Suchaktion ohne Erfolg
Das zweijährige Mädchen ist am Abend des dritten Advent als vermisst gemeldet worden. Zwischen 16 und 17 Uhr soll sich das Kleinkind unbemerkt und nur mit Schlafanzug aus dem Elternhaus geschlichen haben. Es begann eine umfangreiche Suche mit 180 Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr und des THW. Hubschrauber, Polizeihunde, Drohnen und Taucher waren an der Suche beteiligt.
Es begann ein Wettlauf gegen die Zeit, denn: Das winterliche Wetter mit Minus-Temperaturen sowie der nahegelegene Fluss Lauchert, der zudem noch Hochwasser hat, "stellten "Lebensgefahr" für das zweijährige Mädchen dar". Gegen Mitternacht wurde die Suche auf einen kleineren Rahmen beschränkt, am Montagvormittag wurde erneut ein Großeinsatz gestartet. Im Laufe des Tages kamen immer weitere Details heraus, auch die Anteilnahme der Menschen in Baden-Württemberg war groß. Am Dienstagvormittag wurde erneut im Wasser gesucht mit Hilfe der Wasserschutzpolizei und des DLRG. Nun die Schock-Nachricht: Das zweijährige Mädchen ist tot.


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