Straßenblockaden der "Letzten Generation" – Aktionen in Mannheim und Heidelberg
Städte in Baden-Württemberg waren erneut Schauplatz von Straßenblockaden der "Letzten Generation". Die Klimaaktivisten sorgten für Beeinträchtigungen im Verkehr – wie in der Vergangenheit auch schon in Heilbronn.

Aktivisten der "Letzten Generation" sind erneut in Baden-Württemberg aktiv – an diesem Samstag in Heidelberg und in Mannheim. Wie der Mannheimer Morgen berichtet, blockierten Aktivisten am Mittag die Konrad-Adenauer-Brücke zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Mehrere Männer und Frauen hätten sich gegen 13.45 Uhr auf Fahrspuren in beide Richtungen festgeklebt. Laut des Berichts war ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz – wohl vor allem, um aufgebrachte Autofahrer zu beruhigen. Nach dpa-Angaben klebten sich neun Aktivisten auf der Fahrbahn fest. Zwei weitere seilten sich von der Rheinbrücke ab. Die Polizei räumte die Blockade, die Aktivisten wurden festgenommen.
Für Beeinträchtigungen im Verkehr sorgten Klimaaktivisten auch in Heidelberg. Von einer Blockade war der Verkehr auf der B37 betroffen. Laut Heidelberg24.de befinden sich zehn Aktivisten seit kurz nach 15 Uhr auf den Neckarstaden, der Heidelberger Hauptverkehrsachse direkt am Fluss. Unsere Kollegen von Echo24.de berichten über die Situation vor Ort.
Mehrfach gab es Aktionen der "Letzten Generation" in Heilbronn
Auch in Heilbronn hatten Mitglieder der "Letzten Generation" bereits Straßen blockiert. So etwa im März 2023 die Neckarsulmer Straße – daran beteiligte Aktivisten waren kurz zuvor erst vom Heilbronner Amtsgericht verurteilt worden. Die Heilbronner Wilhelmstraße war ebenfalls im März Schauplatz tumultartiger Szenen – Passanten versuchten dabei, Aktivisten von der Straße zu zerren.

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