Thomas Strobl (CDU) siegt im Wahlkreis Heilbronn und holt erstmals ein Landtagsmandat
Der aktuelle Innenminister Thomas Strobl holt in allen Wahlbezirken des Wahlkreises Heilbronn die meisten Erststimmen – und zieht damit zum ersten Mal in den Landtag. Nur in zwei Stadtteilen hatte ein anderer Kandidat mehr Zuspruch.
Nach der Niederlage 2021 fährt Thomas Strobl diesmal einen Sieg auf ganzer Linie ein. Der 65-Jährige holt in allen Bezirken des Wahlkreises Heilbronn die Mehrheit. Insgesamt kann er mit 30,6 Prozent deutlich zulegen, 2021 waren es nur 23 Prozent gewesen.
Mit dem Direktmandat ist der Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident damit erstmals auch Abgeordneter im Parlament. Das Mandat hatte er bei der letzten Landtagswahl verpasst.
Thomas Strobl (CDU) siegt im Wahlkreis Heilbronn – in welchen Orten er nicht vorn lag
Den größten Zuspruch hat Strobl in der Stadt Heilbronn in Biberach, wo er ebenso wie in Talheim knapp über 38 Prozent kommt. Die 30 Prozent knackt er auch in Kirchhausen, Horkheim und Klingenberg ebenso wie in Flein und Leingarten.
Nur in Neckargartach und in Böckingen reicht es für die CDU nicht zum Spitzenreiter. In Neckargartach fährt Maximilian Decker, Direktkandidat der AfD, den größten Stimmenanteil mit 29,5 Prozent ein, Strobl liegt mit 26,8 Prozent knapp dahinter. In Böckingen war der Unterschied mit 0,8 Prozentpunkten denkbar knapp zugunsten von Decker.
Grünen-Kandidatin Gudula Achterberg holt den größten Anteil mit 25,6 Prozent in Leingarten, den kleinsten mit 14,3 Prozent in Biberach. In den Landtag schafft sie es mit insgesamt 21,5 Prozent im Wahlkreis über die Landesliste. Bei den Zweitstimmen lagen die Grünen in der Kernstadt mit 26,9 Prozent vorn, auch insgesamt im Wahlkreis fuhren sie das beste Ergebnis ein.
Große Unterschiede bei Wahlbeteiligung im Wahlkreis Heilbronn
Die Wahlbeteiligung war im Wahlbezirk Heilbronn höchst unterschiedlich. Während in Flein 75 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne gingen, waren es in Neckargartach nur 56,5 Prozent.
Kommentare öffnen

Stimme.de
Kommentare