Reinhold Würth rechnet mit FDP-Aus und Machtwechsel nach Landtagswahl
Reinhold Würth, Unternehmer und Milliardär aus Hohenlohe, hat sich vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zu Wort gemeldet. Demnach erwartet das ehemalige FDP-Mitglied ein Aus der Partei – und einen Machtwechsel.
Unternehmer Reinhold Würth, ehemals FDP-Mitglied, rechnet damit, dass die Liberalen komplett in der Bedeutungslosigkeit versinken. „Ich nehme an, dass die FDP verschwinden wird, in Stuttgart wie im Bund“, sagte Würth dem Magazin „Focus“.
FDP nach Wahl im Landtag? Reinhold Würth rechnet mit Verschwinden
Der 90-Jährige weiter: „Ich war immer Wechselwähler und würde in der gegenwärtigen Situation gern der FDP meine Stimme geben. Aber da ist eben die Gefahr groß, dass sie dann verloren ist.“ Die FDP darf beim Triell des SWR vor der Landtagwahl nicht teilnehmen, hat nun ein Gericht entschieden. Denn die Parteien sind „entsprechend ihrer Bedeutung zu berücksichtigen“.
Auf die Frage, ob die Liberalen dann nicht aus dem Stuttgarter Landtag flögen, wenn alle Sympathisanten so denken, antwortete der Milliardär: „Dann ist das halt so.“ Als Ministerpräsident wünscht er sich den CDU-Politiker Manuel Hagel. Würth erwartet einen Machtwechsel in Stuttgart.
Reinhold Würth erwartet Machtwechsel nach Landtagswahl – „Wechsel fände ich auch mal gut“
Bislang habe Grün-Schwarz unter dem großartigen grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) regiert. „Das wird künftig wahrscheinlich Schwarz-Grün. Und diesen Wechsel fände ich auch mal gut“, sagte der Unternehmer, der in Künzelsau im Hohenlohekreis einen Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik aufgebaut hat
Jüngste Umfragen vor der Landtagswahl am 8. März sehen die CDU im Südwesten einige Prozentpunkte vor den Grünen, gefolgt von der AfD. Die FDP hingegen muss um den Einzug in das Parlament bangen.
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