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Landtagswahl

Region Heilbronn und Hohenlohe mit weniger Abgeordneten im Landtag vertreten

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Im bisherigen Landtag war die Region Heilbronn und Hohenlohe mit 13 Abgeordneten vertreten. Im neuen Parlament werden es aller Voraussicht nach deutlich weniger sein. Was bislang feststeht – und was nicht.   

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Im baden-württembergischen Landtag hat die Region eine gewichtige Stimme. Die Wahlkreise Neckarsulm und Eppingen sind mit je vier Abgeordneten vertreten, Heilbronn mit zwei, Hohenlohe drei, macht in Summe 13. So viele werden es nicht sein im Parlament, das am Sonntag gewählt wurde.

Fest steht: Die CDU holt alle vier Direktmandate über das Erststimmenergebnis und schickt Thomas Strobl (Wahlkreis Heilbronn), Michael Preusch (Eppingen), Isabell Huber (Neckarsulm) und Tim Breitkreuz aus Hohenlohe in der neuen Legislaturperiode nach Stuttgart. Die FDP verpasst den Sprung in den Landtag, Nico Weinmann und Georg Heitlinger verlieren ihr Mandat. 

Landtagswahl in der Region: CDU-Quartett direkt im Parlament

Bei dem CDU-Quartett wird es nicht bleiben, weitere Kandidaten aus der Region werden über die Landeslisten gewählt. Sie gibt es bei dieser Wahl zum ersten Mal, nachdem das Wahlrecht geändert wurde und zwei Stimmen vergeben wurden. Der AfD stehen nach vorläufigem Stand 35 Sitze im Landtag zu. Die Partei gewann ein Direktmandat in Mannheim. Wahlkreissieger war Bernhard Pepperl, der nicht auf der Landesliste steht. 


Dort kommen also die Listenplätze 1 bis 34 zum Zug, darunter mit Anton Baron (Wahlkreis Hohenlohe), Dennis Klecker (Eppingen) und Carola Wolle (Neckarsulm) drei Kandidaten aus der Region mit den Listenplätzen 3, 5 und 28. 

So könnte es für Gudula Achterberg (Grüne) in den Landtag reichen

Den Grünen stehen nach aktuellem Stand 57 Parlamentssitze zu, sie holen 13 Direktmandate. Einige der Wahlkreissieger, wie der voraussichtliche künftige Ministerpräsident Cem Özdemir, stehen auf vorderen Listenplätzen, was es für Kandidaten auf hinteren Plätzen noch aussichtsreicher macht. Erwin Köhler (Wahlkreis Eppingen) auf 26 kann für eine weitere Legislatur planen.


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Auch für Gudula Achterberg, die im Wahlkreis Heilbronn Thomas Strobl (CDU) bei den Erststimmen unterlag, dürfte es mit Listenplatz 43 noch reichen. Für Mario Dietel, Grünen-Kandidat aus Hohenlohe, auf Listenplatz 56 und Sibylle Riegger-Gnamm (Wahlkreis Neckarsulm, Platz 67) wird es eher nichts mit dem Ticket nach Stuttgart.  

Definitiv entscheidet sich das wohl am frühen Montagmorgen. 

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