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Bundestagswahl: Warum Volt und Freie Wähler weiterhin draußen bleiben müssen

  
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Volt und Freie Wähler sind am frühen Sonntagabend weit davon entfernt, in den Bundestag einzuziehen. Das ist überraschend für viele, hat aber einen Grund.

Volt sitzt bereits im Europaparlament und ist vor allem bei jungen Menschen beliebt. Der Einzug in den Bundestag klappt wohl nicht.
Volt sitzt bereits im Europaparlament und ist vor allem bei jungen Menschen beliebt. Der Einzug in den Bundestag klappt wohl nicht.  Foto: Fabian Sommer

Als am Sonntagabend diePrognosen und Hochrechnungen für das Ergebnis der Bundestagswahlveröffentlicht wurden, fehlten zwei kleine Parteien völlig: Volt und Freie Wähler. Viele hatten gehofft, dass eine der beiden oder womöglich sogar beide Parteien es in den Bundestag schaffen. Die Hoffnung war da: auf eine andere Politik nach dem Bruch der Ampel-Koalition, mehr Europa, mehr Bürgernähe.

Bundestagswahl 2025: Volt überall sichtbar, genutzt hat es trotzdem nichts

Und die Voraussetzungen waren eigentlich gut: Volt war im Wahlkampf omnipräsent in sozialen Medien und mit hunderttausenden Plakaten im ganzen Land. Bei der Europawahl hat die Partei mit 2,6 Prozent einen Achtungserfolg erzielt, besonders bei jungen Wählern.

Die Freien Wähler sind in Bayern längst in der Landesregierung, kommunal stark verwurzelt und haben mit Hubert Aiwanger einen prominenten Spitzenkandidaten. Alle Entwicklungen in der Bundestagswahl gibt es im Liveblog.

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Viele Wähler dürften bei Bundestagswahl taktisch gewählt haben statt kleine Parteien

Den Wunschtraum der lila und orangefarbenen Partei ließen die ersten Zahlen platzen. Nur etwa 4 Prozent der Deutschen haben sonstige Parteien gewählt, deutlich weniger als noch 2021. Damals waren es 8,6 Prozent.

Die Erklärung ist naheliegend. Offenbar haben viele Deutsche taktisch gewählt und ihre Stimmen einer der großen Parteien gegeben. Dafür hatten im Vorfeld der Wahl auch zahlreiche Influencer in sozialen Medien geworben. Bei dieser Wahl dürfe keine Stimme an eine Partei verschwendet werden, die eh nicht in den Bundestag kommt, so der Tenor. Viele Wähler haben sich das offenbar zu Herzen genommen.

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