Aktuelle YouGov-Umfrage vor Bundestagswahl 2025 zeigt Verschiebungen
Vor der Bundestagswahl 2025 zeigt eine YouGov-Umfrage, dass es leichte Verschiebungen gibt. Der zweite Platz bei den Parteien ist nicht mehr unumstritten. Und: Viele Wähler sind noch unentschlossen.
Millionen Wahlberechtigte in Deutschland stimmen bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 über eine neue Regierung ab. Möglich ist das via Briefwahl oder vor Ort beim Urnengang. Bisherige Umfragen zeigen, dass der Wahlausgang Spannung verspricht.
Wegen der Fünf-Prozent-Hürde droht der FDP, dem Bündnis Sahra Wagenknecht und den Linken eine Zitterpartie. Die Union liegt zwar vorne, doch liefern sich die SPD, Grüne und AfD bislang ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei. Eine aktuelle Umfrage von YouGov zeigt jetzt, dass sich die Gewichte aktuell leicht verschieben.
YouGov-Umfrage zur Bundestagswahl 2025: Union sinkt, SPD mit AfD auf Platz zwei
Rund einen Monat vor der Bundestagswahl verringert sich in einer YouGov-Umfrage der Vorsprung der Union etwas, während die SPD aufholt und neben der AfD auf den zweiten Platz vorrückt.
CDU und CSU sinken gegenüber der Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf 28 Prozent, wie die repräsentative Befragung des Instituts unter 1858 Wahlberechtigten ergab. Die AfD verliert ebenfalls zwei Punkte und landet bei 19 Prozent. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und liegt nun ebenso bei 19 Prozent.
Die Grünen legen um einen Punkt auf derzeit 15 Prozent zu, ihr höchster YouGov-Wert seit April 2024. Bei den kleineren Parteien gibt es in der Sonntagsfrage keine Bewegung: Das BSW wäre mit 6 Prozent aktuell im Bundestag, FDP und Linke fielen mit jeweils 4 Prozent heraus.
YouGov-Umfrage zur Bundestagswahl 2025: Diese Koalition wäre aktuell möglich
Aktuell würde es für eine Koalition der Union mit der SPD reichen, nicht aber für eine von Union und Grünen. Andere rein rechnerisch mögliche Optionen sind politisch quasi ausgeschlossen.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet, etwa wegen nachlassender Parteibindungen und kurzfristigen Wahlentscheidungen. Die erhobenen Daten zeigen auch nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. In jüngsten Umfragen anderer Institute lag die Union bei 29 bis 31 Prozent, die SPD bei 16 und die AfD bei 19 bis 21,5 Prozent.
YouGov-Umfrage zeigt: Jeder Dritte ist noch unentschlossen
Knapp ein Drittel der Wahlberechtigten hat sich noch nicht endgültig entschieden, wen sie bei der Bundestagswahl am 23. Februar wählen werden. Entsprechend antworteten bei YouGov 30 Prozent aller befragten Wahlberechtigten. Eine Hilfestellung bei der Wahlentscheidung könnten Online-Tools wie der Wahl-o-mat bieten, der bald online geht.
Diese Unentschlossenen haben der Umfrage zufolge mehrere Beweggründe. 79 Prozent von ihnen fühlen sich durch keine Partei angemessen vertreten. 75 Prozent möchten noch die weitere Entwicklung abwarten. 70 Prozent fühlen sich nicht informiert genug. Nur 40 Prozent geben an, dass die Positionen der Parteien zu ähnlich seien, um eine Entscheidung zu treffen, für 45 Prozent trifft dies nicht zu.
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