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Klimazentrum des Hohenlohkreises startet im April

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Joachim Schröder übernimmt die Leitung und wird unterstützt von Janina Schüßler. Die Vernetzung aller relevanten Akteure ist das A und O.

Joachim Schröder (rechts) und Janina Schüßler wollen den Klimaschutz voranbringen. Sebastian Damm, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft, begrüßt sie.
Foto: privat
Joachim Schröder (rechts) und Janina Schüßler wollen den Klimaschutz voranbringen. Sebastian Damm, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft, begrüßt sie. Foto: privat  Foto: privat

Der ehrenamtliche Vorsitzende des Klimabeirats der Stadt Künzelsau wird ab April hauptamtlicher Leiter des Klimazentrums, das für den gesamten Hohenlohekreis zuständig ist. Unterstützt wird er dabei von Janina Schüßler, die vor kurzem ihr Masterstudium im Fach Geographie abgeschlossen hat.

Hauptamtliche Kümmerer für den Klimaschutz

"Wir freuen uns, dass wir zwei so hochqualifizierte Mitarbeiter gewinnen konnten", erklärt Sebastian Damm, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis (AWH), dem das neue Klimazentrum organisatorisch zugeordnet ist. Die beiden hauptamtlichen Kümmerer für den Klimaschutz im Hohenlohbekreis sollen alle relevanten Akteure vernetzen und ihnen Hilfestellung geben. Bürger und Kommunen, Unternehmen und Landwirte sollen davon profitieren.

 


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Kümmerer für den Klimaschutz in Hohenlohe


Klimaschutz fristete im Hohenlohekreis lange Zeit ein Schattendasein. Seit 2017, als ein neues Klimaschutzkonzept aufgelegt wurde, drückt man aufs Tempo. Von der Anstellung eines Klimaschutzmanagers verabschiedete sich der Kreis im Sommer 2020. Nun soll die Aufgabe auf mehrere Schultern verteilt werden - mit dem Klimazentrum als zentraler Koordinationsstelle.

Neues Klimazentrum hat höchste Priorität

Der fortschreitende Klimawandel und die gesetzlichen Anforderungen zwangen den Kreis zum Handeln. Das Thema Klimaschutz war 2021 auch hier allgegenwärtig. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für die Energieversorgung in Deutschland bekomme die Arbeit des neuen Klimazentrums höchste Priorität, sagt AWH-Chef Sebastian Damm. "Der schnelle Umstieg auf selbst erzeugte erneuerbare Energien im Kreis ist die einzige Option."

 


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Das hat Joachim Schröder bisher gemacht

Joachim Schröder hat sich bereits bei seinem Geographiestudium in Tübingen mit Klimaschutz beschäftigt. Danach arbeitete er mehrere Jahre in Umweltplanungsbüros in der Region Hohenlohe. Schröder ist 1972 geboren, dreifacher Familienvater, Hobbyastronom und ehrenamtlicher Vorsitzender des Klimabeirats von Künzelsau. "Ich will einen aktiven Beitrag dafür leisten, dass wir im Hohenlohekreis eine lebenswerte Umwelt für unsere Kinder durch eine klimaneutrale Entwicklung gestalten können."

Janina Schüßler forschte über Klimawandel

Janina Schüßler (25) hat vor kurzem ihr Masterstudium der Geographie in Heidelberg beendet. Schwerpunkte waren transdisziplinäre Forschungsansätze in der Klimawandel-Anpassung. Sie stammt aus dem Kreis Heilbronn und ist nun in den Hohenlohekreis gezogen. "Mir ist es wichtig, etwas für den Klimaschutz vor der eigenen Haustüre zu tun. Daher freue ich mich auf viele gemeinsame Projekte mit den Menschen im Hohenlohekreis."

 


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Klimaschutzkonzept wird überarbeitet

Eine der ersten Maßnahmen wird die Überarbeitung des kreiseigenen Klimaschutzkonzepts sein. Es wurde 2016 in einem Bürgerbeteiligungsprozess erarbeitet und ist nicht mehr in allen Punkten aktuell. Auch der damalige Klimabeirat des Hohenlohekreises wird reaktiviert.

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