Wie kürzlich der Stadtkreis Heilbronn: Hohenlohekreis lehnt erstmals Ukraine-Flüchtlinge ab
Erstmals hat auch der Hohenlohekreis die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine abgelehnt. Zwei Familienverbände wurden laut Landratsamt in ein anders Bundesland weitergeleitet.
Nach dem Stadtkreis Heilbronn hat nun auch der Hohenlohekreis erstmals die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine abgelehnt.
Am vergangenen Donnerstag und Freitag seien jeweils ein Familienverband weitergeleitet worden, teilt Sascha Sprenger, Sprecher des Hohenloher Landratsamts, mit – in welches Bundesland, blieb zunächst unklar.
Baden-Württemberg hat Quote zur Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen übertroffen
Eine solche Weiterleitung ist möglich, weil Baden-Württemberg aktuell die Quote an Aufnahmen von Ukraine-Flüchtlingen übertroffen hat. Andere Bundesländer liegen dagegen im Minus. Über den aktuellen Stand bei der Zuwanderung und bei Beschäftigungsquoten berichtet die Heilbronner Stimme hier.
Im Stadtkreis Heilbronn waren am Donnerstag ebenfalls erstmals Ukraine-Flüchtlinge abgelehnt worden. Weder in Heilbronn noch in Künzelsau wurden Angaben dazu gemacht, ob es sich bei den Neuankömmlingen um Roma-Familien handelte.
"Hierzu kann keine Aussage getroffen werden, da solche Personenkategorien nicht gesondert erfasst werden", sagt Sprenger. Zuletzt beschäftigte viele Menschen in der Region der hohe Anteil an Roma-Familien, da deren Unterbringung teils zu Problemen geführt hat.
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