Forschung und Hilfe für besondere Menschen

Künzelsau  Küzelsau - Die Stiftung Würth und die Technische Universität Münschen haben die Einrichtung der Markus Würth Stiftungsprofessur für Kinderneuroorthopädie und Cerebralparese vereinbart. Angestoßen wurde die Professur von Carmen Würth.

Von unserer Redakteurin Barbara Griesinger

Forschung und Hilfe für besondere Menschen

Künzelsau - Die Stiftung Würth und die Technische Universität Münschen haben die Einrichtung der Markus Würth Stiftungsprofessur für Kinderneuroorthopädie und Cerebralparese vereinbart.

Angestoßen wurde die Professur, die mit Professor Renée Lampe besetzt wird, von Carmen Würth, der Gattin des Unternehmers Reinhold Würth. Sie finanziert die Professur auch mit einer hohen Spende aus ihrem Vermögen an die Stiftung Würth.

Zunächst für fünf Jahre angelegt

Carmen Würth, selbst Mutter eines behinderten Sohnes, engagiert sich bereits seit Jahrzehnten im In- und Ausland für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit geistiger Behinderung.

Prof. Renée Lampe erforscht die Grundlagen und Ursachen von Cerebralparesen. Ihre Erkenntnisse fließen direkt in neue Behandlungsmethoden von Kindern ein, die aufgrund von frühkindlichen Hirnschädigungen häuftig an schwerwiegenden körperlichen und geistigen Behinderungen leiden.

Die Stiftungsprofessur, die nach dem Sohn von Carmen und Reinhold Würth benannt ist, wird zunächst für fünf Jahre eingerichtet. Danach wird über die Fortführung der grundsätzlich langfristig angelegten Professur erneut entschieden.