Halbe Tonne Bärlauch in Öhringen auf falschem Grundstück gepflückt
Die Polizei muss in Öhringen-Unterohrn wegen Bärlauch-Sammlern ausrücken. Die gewerbsmäßigen Erntehelfer haben eine Genehmigung, aber für ein anderes Grundstück.
In Öhringen ist unerlaubt Bärlauch geerntet worden. Laut einem Bericht der Polizei Heilbronn wurden mehr als 450 Kilogramm von rund 50 Erntehelfern am Freitag, 27. März, eingesammelt. Das hatte der Pächter eines Waldgrundstücks im Öhringer Teilort Unterohrn gemeldet.
Halbe Tonne Bärlauch in Öhringen geerntet – aber auf dem falschen Grundstück
Als die Polizei gegen 13:30 Uhr an dem Grundstück eintraf, war schon fast eine halbe Tonne der mit Knoblauch verwandten Pflanze geerntet – für gewerbsmäßige Zwecke. Eine Genehmigung konnten die Pflücker vorzeigen – allerdings galt diese für das benachbarte Grundstück.
Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, konnten sich die Parteien auf den Abkauf des Bärlauchs einigen. Demnach wurde eine dreistellige Summe bezahlt.
Bärlauch-Klau im großen Stil: Weiterer Fall im Jahr 2024 in Kupferzell
Das ist jedoch nicht der erste Vorfall mit Bärlauch, dem sich die Polizei im Hohenlohekreis widmen muss. Im Frühjahr 2024 hatte die Polizei von einem Bärlauch-Klau von 2,5 Tonnen auf einem Privatgrundstück in Kupferzell berichtet.
Wer Bärlauch sammeln will, sollte sich jedoch an die Regel halten und nur ungefähr einen Strauß mitnehmen. Außerdem sollten Sammler vorsichtig sein, denn die Pflanzen werden häufig verwechselt.
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