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Wenn Katharina Fuchs über ihre Heimat Crispenhofen spricht, dann schwingt sehr viel Emotion mit. Familie, Kindheitserinnerungen, Freunde, Ehrenamt – ihr Herz hängt an dem kleinen Weißbacher Teilort, den sie der Liebe wegen nach 24 Jahren verlassen hat. „Weit bin ich aber nicht gekommen“, sagt sie und lacht. Denn in Niedernhall hat sie mit ihrem Mann und den zwei Kindern ein Zuhause aufgebaut. Doch gerade weil sie sich bis heute eng mit ihrer Heimatgemeinde verbunden fühlt, möchte sie etwas zurückgeben.
Als Fuchs von verschiedenen Seiten angesprochen worden sei, ob sie sich nicht als Bürgermeisterin bewerben wolle, habe sie nicht lange überlegt. Die Verwaltungswelt ist Katharina Fuchs nicht fremd. „Man könnte sagen, ich bin teilweise im Rathaus aufgewachsen“, sagt sie. Denn ihr Vater hat viele Jahre bei der Stadt Künzelsau gearbeitet. Sie selbst habe mit dem Gedanken gespielt, diesen Berufsweg einzuschlagen, einige ihrer Freunde haben Public Management studiert.
Katharina Fuchs vor der idyllischen Kulisse ihres Heimatortes Crispenhofen. Hier fühlt sie sich nach wie vor zu Hause, auch wenn die 31-Jährige inzwischen mit ihrem Mann und den zwei Kindern in Niedernhall wohnt.
Foto: Tamara Ludwig
Bürgermeisterwahl Weißbach: Katharina Fuchs will sich schnell in die neuen Aufgaben einarbeiten
Dass sie letztlich keine klassische Verwaltungslaufbahn absolviert hat, sieht Katharina Fuchs nicht als Nachteil für das Bürgermeisteramt: „Es kann auch eine Stärke sein, keine eingefahrene Sichtweise zu haben“, ist sie überzeugt. Um die Ecke denken, über den Tellerrand schauen, das liege ihr. Sie arbeite sich schnell in Themen ein, „darin bin ich fit“, das habe sie in ihrem bisherigen Berufsleben immer wieder unter Beweis stellen können, so die selbstbewusste 31-Jährige. Von 2017 an absolviert Katharina Fuchs ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik bei Ziehl-Abegg. Grundlegendes Wissen in den Themen Wirtschaft und Recht habe sie sich dabei unter anderem angeeignet.
Für Weißbach viel aus der guten Lage herausholen
Danach arbeitet sie im IT-Projektmanagement, ist seit 2022 für verschiedene Firmen und Bundesbehörden in diesem Bereich tätig. Ihr Fokus sei die Digitalisierung, aber auch Finanzplanung sowie Budgetverwaltung und Personalverantwortung seien gefordert.
Aus einem geringen Budget etwas herausholen, sei ihr ebenso wenig fremd wie kreative Wege gehen zu müssen, um Ideen in die Tat umsetzen zu können. Für Weißbach möchte sie möglichst viel aus der eigentlich guten Lage im Kochertal herausholen: „Den Ort für Gewerbetreibende attraktiver machen, Infrastruktur ausbauen, die Digitalisierung vorantreiben“ und den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde fördern, Vereine unterstützen. Ein Seniorenmobil einzuführen schwebt ihr dabei ebenso vor wie einen Generationentreff ins Leben zu rufen sowie Schule und Kindergarten vor Ort zu stärken.
HZ-Forum zur Bürgermeisterwahl
Wer wird am 26. April neue Bürgermeisterin von Weißbach? Meike Augsburger oder Katharina Fuchs? Die Hohenloher Zeitung fühlt den beiden Kandidatinnen beim Wahlforum am Mittwoch, 22. April, um 19 Uhr auf den Zahn. Die HZ-Redakteure Götz Greiner und Tamara Ludwig moderieren den Abend im Bürgerzentrum Langenbachtal. Leserfragen können berücksichtigt werden, wenn sie bis spätestens Montag, 20. April, um 12 Uhr per E-Mail unter tamara.ludwig@stimme-mediengruppe.de eingehen.
Dass sich Weißbach im Gemeindeverwaltungsverband mit Forchtenberg und Niedernhall sowohl Kämmerei als auch Hauptamt und Bauamt teilt, hält Katharina Fuchs „für eine der besten Entscheidungen, die kommunalpolitisch in Weißbach je getroffen wurden“. Sie sei ein großer Fan interkommunaler Zusammenarbeit. „Gemeinsam ist man einfach stärker, in allen Bereichen“, findet sie.
Trotzdem ist man als Bürgermeisterin erste Ansprechpartnerin für die Menschen vor Ort. Und genau das, betont die 31-Jährige, wolle sie sein. „Für mich ist es kein Problem, immer im Amt zu sein, ich arbeite einfach gern“, sagt sie. „Die Bürger sollen wissen, dass sie jederzeit auf mich zukommen können.“
Katharina Fuchs will sich langfristig für ihre Heimatgemeinde einsetzen
Aber was reizt einen daran, im Zweifel 24/7 verfügbar zu sein und darüber hinaus den Frust verärgerter Bürger abzubekommen? „Es jedem recht machen zu wollen, das darf man eh nicht“, weiß sie. „Ich glaube aber, dass man als Bürgermeisterin viel anpacken kann, dass man wirklich etwas ändern kann - im Rahmen der finanziellen Mittel. Das finde ich schön.“ Und das ausgerechnet in Weißbach tun zu können, würde ihr viel Freude bereiten. Dabei stellt Katharina Fuchs sich vor, diese Zukunft möglichst langfristig zu gestalten. Denn wenn sie Bürgermeisterin wird, dann nur hier, wo ihr Herz ist.
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