Schlägerei in der Kaiserstraße: Heilbronner Landgericht verurteilt Messerstecher
Erst eine Schlägerei, dann das Messer gezückt: Das Landgericht Heilbronn hat einen 38-Jährigen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Die Tat in der Heilbronner Innenstadt hatte für großes Aufsehen gesorgt.
Es war eine Gewalttat, auf die viele Menschen besonders erschrocken reagierten: Markierungen der Polizei am Heilbronner Marktplatz oder in der Kirchbrunnenstraße sowie eine Blutspur zeugten noch Tage danach davon. Im Prozess, der nun vor dem Heilbronner Landgericht weiterging, hat der Staatsanwalt zehn Jahre Gefängnis, die Verteidigung Freispruch gefordert.
Die Schwurgerichtskammer des Heilbronner Landgerichts befand den 38-Jährigen am Montag des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung für schuldig. In einem Prozess, in dem die Opfer als Zeugen gelogen haben, dass sich die Balken biegen, muss der Beschuldigte jetzt für fünf Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Der Angeklagte hatte nach einer Schlägerei in der Kaiserstraße am 4. Januar dieses Jahres gegen 21 Uhr zwei Männer verfolgt und in der Kirchbrunnenstraße mit einem Faustmesser verletzt – einen davon lebensgefährlich.
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