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Ein Haus für Senioren und Kinder in Klingenberg

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Der Arbeiter-Samariter-Bund baut im Heilbronner Stadtteil Klingenberg ein Generationenhaus. Die Entwurfsplanung, die einstimmig vom Gemeinderat genehmigt wurde, sieht zwölf betreute Seniorenplätze und 30 Plätze in einer Kindertagesstätte vor.

Auf diesem Grundstück im Westen von Klingenberg baut der Arbeiter-Samariter-Bund ein Generationenhaus für Senioren und Kinder. Foto: Archiv/Berger
Auf diesem Grundstück im Westen von Klingenberg baut der Arbeiter-Samariter-Bund ein Generationenhaus für Senioren und Kinder. Foto: Archiv/Berger  Foto: Berger

Das Generationenhaus des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Klingenberg nimmt so langsam Gestalt an. Der Gemeinderat stimmte in der Dezembersitzung dem Entwurf des Bebauungsplans "Südlich Albert-Wagner-Straße" zu. Die Planunterlagen werden nun für 44 Tage im Technischen Rathaus öffentlich ausgelegt.

Derzeit bietet die Kindertagesstätte "Regenbogen" der evangelischen Kirchengemeinde Klingenberg die einzige Einrichtung zur Kinderbetreuung an. Betreute Wohnformen für Senioren existieren im kleinsten Heilbronner Stadtteil momentan nicht.

Auf den beiden unbebauten städtischen Wiesenflächen mit einer Größe von zusammen rund 1800 Quadratmetern soll ein Gebäude mit einer zweigruppigen Kindertagesstätte und eine betreute Pflegeeinrichtung für Senioren entstehen. Der bisher geltende Bebauungsplan ließ diese beiden Einrichtungen an dieser Stelle nicht zu.

 


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Was wird aus dem alten Feuerwehrmagazin?

Reserviert worden war das Gelände im Wohngebiet "Schlüsseläcker" in der Vergangenheit für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses und eines Recyclinghofes. Das neue Feuerwehrmagazin entsteht jetzt an der Theodor-Heuss-Straße 15, wo bis 2018 die Fahrzeugvermietung Frank ansässig gewesen war. Für das aus dem Jahre 1850 stammende Magazin an der Theodor-Heuss-Straße 176 gibt es noch keine Nachfolgenutzung. Der Containerstandort befindet sich einmal nördlich des Plangebiets entlang des Siebenmorgenwegs, der in die Neipperger Straße übergeht.

Flachdachgebäude nimmt Topographie auf

Das Generationenhaus, dessen Entwurf aus dem Büro des Sendlinger Architekten Martin Maslowski stammt, soll einmal als "Tor zum Wohngebiet Schlüsseläcker" fungieren, ohne dass dabei der Wohngebietscharakter verletzt wird. So wird das Flachdachgebäude die abfallende Topographie aufnehmen, weswegen es teilweise in den Hang gebaut wird.

Von der Albert-Wagner-Straße ist das Gebäude mit einem Vollgeschoss, von südlicher Richtung betrachtet mit zwei Geschossen erkennbar. In der zweigruppigen Kindertagesstätte im Untergeschoss wird es Platz für etwa 30 Kinder geben. Im Erdgeschoss entstehen in einer Wohngemeinschaft Einzelzimmer für zwölf Senioren, ein Aufenthaltsraum sowie Räumlichkeiten für das Pflegepersonal.

 


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Ökologie hat großen Stellenwert

Die Dachflächen werden dauerhaft begrünt, um das anfallende Regenwasser zu speichern und somit das Kanalsystem zu entlasten. Zudem werden Zisternen auf dem Grundstück errichtet.

Erschlossen wird das Generationenhaus über die Albert-Wagner-Straße. Auf den Gehweg an der Südseite wird verzichtet. Die Stellplätze befinden sich einmal entlang der Albert-Wagner-Straße. Insgesamt werden elf Parkplätze entstehen, vier davon als Kurzzeitstellplätze. Genutzt werden können die in wasserdurchlässiger Bauart hergestellten Parkbuchten vom Pflegepersonal, dem Personal der Kita, Besuchern des Generationenhauses sowie den Eltern der Kinder. In dem Straßenbereich wird Schrittgeschwindigkeit angeordnet.

Angebunden ist die geplante ASB-Einrichtung an das vorhandene Netz der Stadtbuslinie 1. In naher Umgebung befinden sich die Haltestellen "Siebenmorgenweg" und "Schlüsselkäcker", die regelmäßig angefahren werden.


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