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Klingenberger Themen reichen von der wackeligen Treppe bis zum Lügenvorwurf

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Bei der Bürgerversammlung in Klingenberg wurden viele Themen angesprochen, die den Menschen auf den Nägeln brennen. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Schulsituation und zum Verkehr.

Interessiert hörten die Klingenberger bei der Bürgerversammlung in der Turnhalle den Ausführungen der Verwaltung zu. Bei der anschließenden Fragerunde wurden etliche Themenfelder, die den Menschen wichtig sind, angesprochen.
Foto: Mario Berger
Interessiert hörten die Klingenberger bei der Bürgerversammlung in der Turnhalle den Ausführungen der Verwaltung zu. Bei der anschließenden Fragerunde wurden etliche Themenfelder, die den Menschen wichtig sind, angesprochen. Foto: Mario Berger  Foto: Berger, Mario

Kein Blatt vor den Mund nahmen die Klingenberger bei der Bürgerversammlung, um sich ihren Frust über Probleme vor Ort von der Seele zu reden und die Verwaltung zum Handeln aufzufordern. Das Mikrofon-Team um Moderatorin Miranda Knöllinger hatte am Mittwochabend einiges zu tun.

Forderungen nach einem Schulanbau wurden laut

Die schlechte Parksituation an der Grundschule kritisierte Martina Heinrich und bezeichnete in dem Zusammenhang den Standort für den neuen Container als falsch: "Ein Anbau wäre besser gewesen. Den Kindern wird jetzt Platz zum Spielen weggenommen." Bernhard Ackermann fragte: "Ist die Stadt so arm, dass sie Kindern keine ordentlichen Schulräume zur Verfügung stellen kann?" Der Klingenberger vermisst eine "vernünftige Planung" für die Zukunft der Schule. Sabrina Siniawa monierte, dass das Klettergerüst abgebaut wurde: "Die Kinder sind traurig."

 


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Es gibt auch in Klingenberg keine einfachen Lösungen


Die gewählte Container-Lösung verteidigte Schulbürgermeisterin Agnes Christner: "Die Schulsituation verbessert sich dadurch deutlich." Zum Anbau erklärte Schulamtsleiterin Karin Schüttler: "Es gibt Überlegungen für eine Aufstockung. Die Container sind eine Übergangslösung." Zum Parkproblem merkte Schüttler an: "Der Pausenhof ist kein Parkplatz." Für das Klettergerüst seien bereits zwei neue Spielgeräte bestellt.

OB Mergel mahnt zu Fairness

Herbert Stemper bezichtigte die Verwaltung der Lüge, weil zugesagte Behindertenrampen während der Bauphase in der Theodor-Heuss-Straße nicht geschaffen wurden: "So unsensibel geht man mit Bürgern nicht um." "Wir lügen niemanden an", reagierte Christiane Ehrhardt. Die Leiterin des Amtes für Straßenwesen erläuterte nachvollziehbar die Gründe, ehe Roland Ritter die fehlende Erfolgskontrtolle in der Bauverwaltung ansprach: "Ich habe das Gefühl, dass im Baurechtsamt oftmals gemacht wird was man will." Für OB Mergel Grund genug, zu mahnen: "Wir sollten fair bleiben und nicht verallgemeinern."

 

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Die "wackelige und somit gefährliche Treppe" an der Grünmulde Im Bruch bemängelte Martina Heinrich, und eine Lösung gegen die Falschparker in der Leingartener Straße forderte Joachim Benz. Für mehr Kindergartenplätze im Ort sprach sich Stephanie Mörgenthaler-Heußer aus: "Die 30 neuen Plätze im ASB-Mehrgenerationenhaus sind ein Tropfen auf den heißen Stein." Ein generelles Problem sprach Sabrina Siniawa an: "Die eingeschränkten Öffnungszeiten in Kindertageseinrichtungen müssen rückgängig gemacht werden."

Unordnung in der Turnhalle beklagt

Dass die Turnhalle nach Veranstaltungen nicht immer aufgeräumt wird und Stühle und Tische unkoordiniert vor Schränken und Sportgeräten stehen, monierten Sabine Merkle und Sabine Hentschel vom SSV Klingenberg. OB Mergel regte eine Kautionslösung an. Auf die Frage von Oliver Frieß, was einmal aus dem Feuerwehr-Standort beim alten Friedhof wird, sagte Mergel: "Da gibt es noch keine Pläne. Wir sind für gute Vorschläge offen."

 


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