Mülltonnen in Heilbronn nachträglich geleert: Alba holt Rückstände auf
Nach den Ausfällen beim Abfallentsorger Alba ist die Müllabfuhr in der Stadt Heilbronn offenbar wieder im Soll. Zuletzt hatte es in der Region immer wieder Schwierigkeiten gegeben – auch beim Entsorger Prezero.
Die Müllabfuhr sorgte in den vergangenen Wochen im Landkreis Heilbronn und auch in der Stadt für Ärger. Inzwischen hat Alba jedoch die in Heilbronn zunächst ausgefallenen Touren nachgeholt.
In den vergangenen Wochen hatte zunächst der Müllentsorger Prezero mit krankheitsbedingten Ausfällen in der Belegschaft zu kämpfen. Die Folge: In mehreren Landkreisgemeinden blieben die Mülltonnen stehen. In der vergangenen Woche war dann auch die Stadt Heilbronn betroffen. Auch hier lagen die Gründe beim Personal.
Beim Entsorger Alba, der für die städtische Müllabfuhr zuständig ist, waren Mitarbeiter ausgefallen, Gelbe Säcke und Tonnen blieben einfach stehen. Für die Bürger besonders ärgerlich, weil sich bei den hohen Temperaturen Gestank entwickelte und sich rund um die Tonnen Maden ausbreiteten.
Entsorger Alba in Heilbronn: Erfolgreicher Wochenendeinsatz bei der Müllabfuhr
Alba hatte auf die Situation reagiert und angekündigt, die Mülltonnen bis spätestens zum Wochenende abzuholen. Gleichzeitig hatte die Stadt die Bürger aufgefordert, die Behälter an den Straßen stehenzulassen. „Die Abholaktion ist bereits erfolgreich abgeschlossen“, betonte Alba-Pressesprecherin Veronika Schmitt.
Das Unternehmen hatte am Freitag und Samstag Sonderschichten eingeplant, um die Rückstände aufzuholen. Das bestätigte auch eine Sprecherin der Stadt Heilbronn.
Abfuhr der Biomülltonnen in Heilbronn-Horkheim noch leicht verzögert
Lediglich bei der Abfuhr der Biomülltonnen in Horkheim habe es leichte Verzögerungen gegeben. „Der Biomüll im Stadtteil wurde aber am Montagmorgen entsorgt“, so die Sprecherin.
Der Berliner Müllentsorger versichert zudem, dass er die Lage in der Stadt inzwischen wieder im Griff hat. „Wir sind in dieser Woche voll und wie geplant besetzt“, unterstreicht Veronika Schmitt. Damit sei auch das Problem gelöst, dass teilweise ortsunkundige Ersatzfahrer im Einsatz waren.
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