Neue Professoren-Stellen für Heilbronn: Künftige Regierung will KI-Standorte stärken
Grüne und CDU sind in ihren Sondierungsgesprächen zu einem Ergebnis gekommen. Der Vertrag dürfte ein Erfolg für Heilbronn bedeuten – es geht um die Stärkung von KI und Professoren-Stellen.
Was sich unter Punkt 41 des Sondierungsvertrages für die künftige grün-schwarze Landesregierung verbirgt, dürfte ein besonderer Erfolg für Heilbronn bedeuten. Dort steht: „Wir prüfen den weiteren Ausbau des Landesgraduiertenzentrums ConnAIx zu einem universitären Hub für angewandte KI, beispielsweise zu den Themenbereichen Chip-Design, Robotik, Cybersicherheit, Lebenswissenschaften, Mobilität und Defence.“
30 neue Professoren-Stellen – Stärkung des Landesgraduiertenzentrums Heilbronn in Sondierungsvertrag
Dieses Landesgraduiertenzentrum entsteht bekanntlich in Heilbronn. Konkret heißt das, dass es mehrere Dutzend neue Professorenstellen geben wird, die in Heilbronn angesiedelt sind. Die gleiche Anzahl an neuen Professorenstellen schafft das Land an den weiteren KI-Standorten im Land – beispielsweise in Heidelberg oder Karlsruhe. Auch diese neuen Professoren werden aber ihren Dienstsitz in Heilbronn haben. „Das ist ein großer Erfolg für Heilbronn. Diese Punkte können auch nicht mehr aus einem künftigen Koalitionsvertrag herausgehandelt werden“, sagt Innenminister Thomas Strobl (CDU), der nicht nur im Sondierungsteam dabei war, sondern nun auch bei den Koalitionsverhandlungen der Hauptverhandlungsgruppe angehört.
Diese neuen Stellen werden schnell ausgeschrieben, um der Dynamik am KI-Hub in Heilbronn weiteren Schub zu verleihen. Diese massive Stärkung ist zudem auch ein Fingerzeig, dass Heilbronn bei der Gründung einer eventuellen KI-Universität, die besten Karten haben dürfte.
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Stimme.de
Kommentare
am 16.04.2026 10:08 Uhr
Wäre schön wenn andere, vielleicht noch wichtigere Dinge ebenso rasant beschloßen werden würden wie ein mit Steuergeldern finanzierter weiterer Stellenaufbau im öffentlichen Dienst.
Beispiele gefällig? Einfach mal den kleinen Bürger fragen.
Jürgen Mosthaf