Stimme+
Meinung
Hinzugefügt. Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Heilbronner Antidiskriminierungsberatung hat Kritiker selbst auf den Plan gerufen

  
audio Anhören
Erfolgreich kopiert!

Der Heilbronner Gemeinderat will die Antidiskriminierungsberatung nicht weiter bezuschussen. Mit umstrittenen Kritiken in der Vergangenheit hat sich die Einrichtung das selbst eingebrockt.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Die Arbeit einer Antidiskriminierungsberatung (Adi) hat enorm an Bedeutung gewonnen. Aber sie benötigt Fingerspitzengefühl. Sonst macht sie sich zur Karikatur und ruft Kritiker auf den Plan, die genau hinschauen. So geschehen bei der Aufregung um angeblich rassistische Faschingskrapfen im Februar 2023. Dann nahm sie Anstoß an einem angeblich rassistischem Plakat für eine Aufführung des „hässlichen Entleins“ im Dezember 2023.

Antidiskriminierungsberatung in Heilbronn: Kritiker stellen gesamtes Konstrukt infrage

Bis dahin hatte die Adi in Heilbronn in ruhigem Fahrwasser gearbeitet. Und hätte es auch weiter tun können. Das sehen auch Kritiker und Kritisierte hinter vorgehaltener Hand so. Jetzt steht das gesamte Konstrukt infrage.

Die Antidiskrimierungsberatung ist beim Heilbronner Stadt- und Kreisjugendring angesiedelt.
Die Antidiskrimierungsberatung ist beim Heilbronner Stadt- und Kreisjugendring angesiedelt.  Foto: Berger, Mario

Ist die Adi ausgelastet? Und sind öffentliche Gelder nötig? Heilbronn prüft jetzt die Einrichtung einer Stelle in der Verwaltung. Kann die Arbeit nicht von einer Stabsstelle kostenneutral übernommen werden, droht das Eigentor. Denn dann bezahlt die Stadt ihren früheren Anteil und den des Landes gleich noch mit.


Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben