Zahlreiche Schnee-Unfälle im Raum Heilbronn: Polizei zieht Einsatz-Bilanz
Die Polizei war im Dauereinsatz: Von Sonntagabend bis Montagnachmittag hat es im Raum Heilbronn aufgrund der starken Schneefälle und Glätte häufig gekracht. Die Bilanz.
Für die Region Heilbronn haben am Sonntag ungewöhnlich starke Schneefälle eingesetzt. Für die Polizei bedeutete das von Sonntagabend bis Montagmorgen (26. Januar) viel Arbeit. Die Beamten waren im Dauereinsatz, die Notruftelefone klingelten vor allem am Abend durch. In der Nacht war die Lage noch unübersichtlich – jetzt zieht die Polizei Heilbronn eine Bilanz zu den Schnee-Unfällen.
Unfälle in der Region Heilbronn: Polizei zieht Bilanz nach starken Schneefällen
Eine erste Einsatz-Bilanz gab es bereits am Montagmorgen – doch seitdem sind noch weitere Unfälle dazugekommen. Aufgrund des „plötzlichen massiven Schneefalls“ und der damit verbundenen glatten Straßen kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn seit Sonntagabend zu insgesamt rund 140 Verkehrsunfällen. Dabei handelt es sich größtenteils um Bleschschäden – lediglich zwei Leichtverletzte zählt die Polizei in Zusammenhang mit den Unfällen.
Ein Lkw blieb in den Schienen in Heilbronn hängen – die Stadtbahn in Heilbronn fiel zeitweise aus. Besonders problematisch war die Lage am Autobahnkreuz Weinsberg, das in der Nacht mehrfach für einige Stunden voll gesperrt werden musste. Am Kreuz Weinsberg, wo A6 und A81 aufeinandertreffen, standen zeitweise Lkw quer. Am Montagmorgen kam es dann zu einem Auffahrunfall auf der A6.
Achtung auf den Straßen: Polizei warnt vor überfrierender Nässe
Die Verkehrssituation bleibt weiterhin potenziell gefährlich: Die Polizei warnt vor überfrierender Nässe, die vor allem durch den angekündigten Regen noch verstärkt werden könnte. Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, besonders vorsichtig zu fahren und die aktuellen Wetterbedingungen zu berücksichtigen. Weiter wird empfohlen, den aktuellen Wetterbericht zu verfolgen und die Fahrweise an die Witterungsverhältnisse anzupassen.
Die Polizei Heilbronn bittet, stets ausreichend Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern zu halten, Fahrzeuge vor Fahrtantritt von Eis und Schnee zu befreien und bei Bedarf Rettungsgassen zu bilden. Autofahrer sollen Rücksicht aufeinander nehmen und ausreichend Zeit für die Fahrten einplanen.
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Kommentare
Jörg Haffelder am 26.01.2026 17:29 Uhr
Alles eine Sache der Vorbereitung. Ein Blick in den Wetterbericht hätte genügt, um zu erkennen, dass man am Montagmorgen den Winterdienst großflächig braucht. Irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, dass die Städte die Situation im Griff hatten (der Landkreis dagegen schon!)
Genauso hätten die Fahrzeugführer sich auch vorbereiten können. Speditionen, die ihre Mitarbeiter mit abgefahrenen Reifen oder ohne echte Winterreifen auf die Bahn schicken sind für das Chaos genauso verantwortlich wie Autofahrer mit "Gucklöchern".
In Norwegen ist es normal, dass LKWs auch mal Ketten anlegen. Das hat man in Mitteleuropa offenbar verlernt. Stattdessen wartet man lieber mitten auf der Kreuzung, bis der "Abschleppservice" kommt.