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Während Sperrung des Schemelsbergtunnels: So oft hat's auf der Umleitung gekracht

  
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Mehr als ein Jahr war der Schemelsbergtunnel für Sanierungsarbeiten gesperrt. Autofahrer mussten einen Umweg fahren, mit ungewöhnlicher Vorfahrtsregelung. Nun gibt die Polizei an, wie viele Unfälle passiert sind.


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Monatelang mussten Autofahrer rund um Weinsberg und Erlenbach einen Umweg fahren. Weil der Schemelsbergtunnel für Sanierungsarbeiten gesperrt war, mussten Fahrer von Heilbronn aus von der B39 abfahren und an der Abzweigung nach links auf die L1101 weiterfahren. Dabei hatten sie Vorfahrt, während Autofahrer aus Weinsberg Richtung Erlenbach am Stoppschild warten mussten.

An der Umleitung mit geänderter Vorfahrt sind in den Monaten der Sperrung einige Unfälle passiert. Die genauen Zahlen nennt das Polizeipräsidium Heilbronn auf Anfrage unserer Redaktion.

30 Unfälle an der Umleitung des Schemelsbergtunnels seit Februar 2025 registriert

Demnach haben sich zwischen Anfang Februar 2025 und Ende Februar 2026 insgesamt 30 Unfälle an der Stelle ereignet. In 16 Fällen wurde die Vorfahrt missachtet, neun Unfälle waren klassische Auffahrunfälle und in fünf Fällen waren die Autofahrer abgelenkt.


Offenbar hat die geänderte Vorfahrtsregelung die Unfälle anfangs begünstigt: „Von den 30 Unfällen ereigneten sich alleine 10 Unfälle im ersten Monat nach Tunnelsperrung“, erklärt Polizeisprecher Frank Belz. Die übrigen Unfälle hätten sich gleichmäßig über die Zeit verteilt. Seit Wiederöffnung des Tunnels sind bisher keine Unfälle passiert, so Belz. Außerdem habe diese einen positiven Effekt auf den Verkehrsfluss.

Von den 30 Unfällen endeten die meisten mit Sachschaden. Sieben Mal wurden die Unfallverursacher leicht verletzt, in einem Fall gab es einen Schwerverletzten. Von weiteren Insassen wurden 13 Menschen leicht und einer schwer verletzt. 

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