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Sieben Tipps für effektives Arbeiten im Homeoffice

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Wer sich im eigenen Zuhause an gewisse Regeln hält, kann Arbeit und Privatleben gut trennen. Die b39-Akademie in Obersulm gibt Tipps, wie man Struktur im den Berufsalltag bringen kann.

Gewohnheiten beachten: Wenn möglich, sollte der Arbeitsplatz nicht am Sofa eingerichtet werden.
Foto: dpa
Gewohnheiten beachten: Wenn möglich, sollte der Arbeitsplatz nicht am Sofa eingerichtet werden. Foto: dpa  Foto: Daniel Naupold

Das Homeoffice ist für viele Menschen nun über Nacht von der Ausnahme zur Regel geworden. Das ist einerseits eine Chance für eine neue Arbeitskultur, kann andererseits aber auch zu Gefühlen wie Vereinsamung, Stress und Überforderung führen, warnt Miriam Brenner, Coach und Leiterin der b39-Akademie in Obersulm.

Von der Möglichkeit zur dauerhaften Einrichtung

Brenner hat schon in der Vergangenheit Erfahrung mit dem Arbeiten im Homeoffice gesammelt. "Aber das dauerhafte Arbeiten zu Hause war auch für mich eine Umstellung", sagt die 33-Jährige. Um die ungewohnte Situation besser zu meistern, hat sie einige Tipps, um sich in den eigenen vier Wänden Struktur im Berufsalltag zu geben.

 

Morgenroutinen finden

Morgens sollte man wie in einen normalen Arbeitstag starten. Sinnvoll sei etwa, nach dem Frühstück eine Runde spazieren zu gehen, um den Arbeitsweg zu simulieren. "Ich ziehe mich auch für die Arbeit zu Hause anders an", sagt Brenner.

Aufgabenliste erstellen

Eine Übersicht aller zu erledigender Aufgaben hilft dabei, den Überblick zu behalten. "Beginnen Sie mit der unangenehmsten", rät Brenner. Das bringe positive Energie für den Tag.

Struktur schaffen

Für die Arbeit sollte man ein konkretes Zeitfenster festlegen, sodass klar ist, wann wer wie erreichbar ist. Dies schafft Planungssicherheit und fördert die Produktivität.

Produktives Arbeitsumfeld

Wenn möglich, sollte der Arbeitsplatz von Privatem getrennt werden. Ausreichend Licht und frische Luft fördern konzentriertes Arbeiten.

Pausen machen

Pausen sollten einen festen Platz im Tagesablauf haben und so angenehm wie möglich gestaltet werden. Ein Spaziergang, ein kurzes Workout oder ein Powernap - ein kurzes Schläfchen - bringen neue Kraft.

Realistisch bleiben

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann herausfordernd sein. Ziele, die man sich setzt, sollten auch jetzt tatsächlich erreichbar sein.

Soziale Kontakte

Auch und gerade im Homeoffice wirkt sich Wertschätzung und persönlicher Austausch leistungssteigernd und motivierend aus. Der regelmäßige Kontakt kann per Telefon oder Videokonferenz erfolgen. "Ich treffe mich zum Beispiel per Zoom-Meeting mit Kollegen wie in der Kaffeeküche, das ist wichtig", findet Brenner.

 

Beratungsangebot

Wer mit der derzeitigen Situation nicht klarkommt, dem bietet die b39-Akademie ab sofort kostenlos ein "offenes Ohr": "In außergewöhnlichen Zeiten ist Zusammenhalt gefragt. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass die Menschen mit den psychologischen Folgen der Isolationsphase bestmöglich umgehen können", sagt Brenner.

Die Coachings erfolgen per Telefon oder Chat und sind vertraulich. Wer das Angebot in Anspruch nehmen möchte, vereinbart am besten einen individuellen Termin per E-Mail an coaching@b39.de. Kontaktperson und Gesprächspartnerin ist b39-Akademieleiterin Miriam Brenner.

Die b39-Akademie gehört zur IDS Innovation GmbH des Industriekameraherstellers IDS aus Obersulm. Üblicherweise liegt der Schwerpunkt der Akademie auf der Digitalisierungsschulung, der Vermittlung digitaler Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen.

 

 

 

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