Nach Ausbrüchen aus dem Weinsberger Maßregelvollzug: Meldekette soll optimiert werden
Der Bürgermeister von Weinsberg und die Polizei trafen sich, um über die Vorfälle am Klinikum am Weissenhof zu sprechen.
"Wir hatten ein sehr gutes Gespräch", erzählt Bürgermeister Stefan Thoma. Er hatte sich an den Heilbronner Polizeipräsidenten Hans Becker gewandt, weil die Polizei bei den jüngsten Ausbrüchen und der Flucht von Straftätern aus dem Maßregelvollzug im Klinikum am Weissenhof die Stadt als Ortspolizeibehörde nicht informiert hatte. Die Verfahrensabläufe sollen nun optimiert werden.
Runder Tisch wird einberufen
Das wird im Rahmen des Runden Tischs Maßregelvollzug geschehen, der kurzfristig einberufen werden soll. "Da soll die Sache aufgearbeitet werden", sagt Thoma. Eventuell müssten die Handlungsmuster aktualisiert werden. Wer wen bei Zwischenfällen im Maßregelvollzug informiere, müsse auf den Punkt gebracht werden.
In den jüngsten beiden Fällen holperte es laut Thoma bei der Meldekette. Beim Runden Tisch kommen Stadt, Polizei, Klinikum und die "Bürgeriniative gegen die Unterbringung von sucht- und psychisch kranken Straftätern" zusammen. Dieser Kreis diene als Vertrauensbildung, sagt der Bürgermeister. Und als Informationsforum.
Das Klinikum schildere bei den Treffen, die alle paar Monate, zumindest einmal im Jahr stattfinden, die Situation im Maßregelvollzug, gehe auf aktuelle Entwicklungen und Pläne vor Ort und im Land ein. "Der Runde Tisch hat sich bewährt", so Thoma.
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